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Windows-XP-Modus als Release Candidate zum Download

XP Mode in acht verschiedenen Sprachen verfügbar. Nutzer von Windows 7 können jetzt eine verbesserte Version des Windows-XP-Modus testen. Der Release Candidate bringt unter anderem eine bessere Unterstützung von USB-Geräten und eine kleine Einführung in die Benutzung der virtuellen Maschine.
/ Andreas Sebayang
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Microsoft hat den Release Candidate (RC) des Windows-XP-Modus und Virtual PC fertiggestellt. Gegenüber der Betaversion des XP Mode zeichnet sich der RC durch zahlreiche Änderungen(öffnet im neuen Fenster) aus, die die Arbeit mit Windows XP unter Windows 7 erleichtern sollen.

Noch während der Einrichtung der virtuellen Maschine werden einige Informationen präsentiert, die darauf hinweisen, wie der XP-Modus genutzt werden kann. Der Anwender kann jetzt auch unter dem virtuellen Windows XP einfach USB-Geräte einsetzen. Sie werden direkt über das Kontextmenü auf der Taskleiste von Windows 7 an den virtuellen Rechner gebunden. Über das Kontextmenü hat der Anwender zudem die Möglichkeit, per Jumplists direkt auf Anwendungen und zuletzt genutzte Dateien zuzugreifen.

Weitere Neuerungen beinhalten die Möglichkeit, das Teilen von Laufwerken zu deaktivieren, sowie erweiterte Optionen für die virtuellen Festplatten. Diese können jetzt etwa in ihrer Größe reduziert werden (compacting). Eine Kompression findet nicht statt, stattdessen wird der ungenutzte Platz freigegeben. Für alte Windows-Spiele ist die virtuelle Umgebung weiterhin ungeeignet, da nur eine virtuelle S3-Trio-Grafikkarte verwendet wird.

Um den Release Candidate des Windows-XP-Modus sowie Virtual PC nutzen zu können, muss der Anwender einige Bedingungen erfüllen. Die Software arbeitet nur auf der Professional-, Enterprise- und der Ultima-Version von Windows 7. Der Release Candidate funktioniert laut Microsoft sowohl mit dem Windows 7 RC als auch mit der fertigen Windows-7-Version, die etwa MSDN-Entwickler noch diese Woche erhalten sollen .

Zudem muss AMD-V oder Intel VT im BIOS freigeschaltet werden, sofern dies nicht schon geschehen ist. Allerdings beherrschen nicht alle Prozessoren die Virtualisierungsunterstützung . Dies ist insbesondere bei Intel-CPUs der Fall.

Außerdem weist Microsoft noch darauf hin, dass die Betaversion des Windows-XP-Modus deinstalliert werden muss. Gegebenenfalls sollte darauf geachtet werden, dass die alten Startmenüeinträge nicht mehr vorhanden sind. In einem kurzen Test ließen sich die Anwendungen sonst nicht starten. Es ist zudem sinnvoll, Schutz gegen Schadsoftware auch im Windows-XP-Modus zu installieren. Auch das regelmäßige Schließen von Sicherheitslücken sollte zur Pflicht gehören.

Das herunterladbare Windows XP ist recht aktuell, allerdings muss für das manuelle Windows Update noch das Genuine Advantage Validation Tool installiert werden. Wer den Internet Explorer 6 nicht braucht, sollte auch diesen erstmal auf eine neuere Version aktualisieren. Zumindest die Sicherheitsupdates von Ende Juli 2009 sollten installiert werden.

Der Windows XP Mode steht als 32- und 64-Bit-Version bei Microsoft als Download zur Verfügung(öffnet im neuen Fenster) . Der Download ist knapp 470 MByte groß. Weitere Informationen finden sich in den Release Notes (MHT-Datei)(öffnet im neuen Fenster) .


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