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Microsoft: Windows bekommt zunehmend Konkurrenz

Softwarehersteller sieht Windows auf dem Desktop bedroht. Microsoft muss sich einer veränderten Wettbewerbssituation bei Desktopbetriebssystemen stellen. Im einer aktuellen Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC führt Microsoft neben Apple, Canonical (Ubuntu) und Red Hat auch Google, Mozilla und Opera als Bedrohung für Windows auf.
/ Jens Ihlenfeld
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In Microsofts aktuellem 10-K-Bericht(öffnet im neuen Fenster) bei der SEC heißt es: "[Der Bereich] Client steht in starkem Wettbewerb mit gut etablierten Unternehmen mit unterschiedlichen Ansätzen im PC-Markt". Explizit nennt Microsoft kommerzielle Softwareprodukte auf Unix-Basis von Apple, Canonical und Red Hat.

Dabei verfolge Apple einen integrierten Ansatz und habe vor allem in den USA Marktanteile erobert. Auch Linux habe eine gewisse Akzeptanz erreicht, vor allem in Schwellenländern. Microsoft-Partner wie Intel und HP würden sich aktiv an der Entwicklung alternativer, Linux-basierter Systeme beteiligen.

Darüber hinaus gebe es Konkurrenz für Windows durch alternative Plattformen und neue Geräte, die die Nachfrage nach herkömmlichen PCs senken könnten, räumt Microsoft ein. Unternehmen wie Microsoft, Apple, Google, Mozilla und Opera würden Software anbieten, die mit dem zu Windows gehörenden Internet Explorer konkurriert. Zudem steige die Zahl von Nutzern mobiler Geräte sowie deren Nutzungszeit. Auch Android sieht Microsoft als Windows-Konkurrenz, denn Googles Betriebssystem werde zunehmend kompatibel mit kleinen PCs und Netbooks.


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