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Microsoft übernimmt 400 Mitarbeiter von Yahoo

Kooperationsvertrag hat zudem eine Ausstiegsklausel. Microsoft wird 3 Prozent der Yahoo-Beschäftigten übernehmen. Das ist Teil der Partnerschaftsvereinbarung, die die Konkurrenten getroffen haben. Der Vertrag enthält zudem eine Ausstiegsklausel im gegenseitigen Einvernehmen.
/ Achim Sawall
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Der Softwarekonzern Microsoft wird mindestens 400 Beschäftigte des Internetunternehmens Yahoo übernehmen. Das geht aus einer Mitteilung Yahoos an die US-Börsenaufsicht SEC(öffnet im neuen Fenster) (Securities and Exchange Commission) hervor. Der Personalübergang ist Teil der umfassenden Kooperationsvereinbarung, die die Unternehmen am 29. Juli 2009 bekanntgegeben haben.

Damit wechseln 3 Prozent der Yahoo-Beschäftigten zu dem Konkurrenten. Jobangebote für Yahoo-Mitarbeiter bei Microsoft waren bereits in der letzten Woche angekündigt worden, ohne jedoch Details zu nennen. Weitere 150 Yahoo-Beschäftigte sollen "den Übergang von Diensten unterstützen".

Zudem zahlt Microsoft während der nächsten drei Jahre 150 Millionen an Yahoo. Yahoo will damit die Einstiegskosten für die Partnerschaft finanzieren, heißt es weiter.

Der Vertrag kann zudem ab Juli 2010 "im gegenseitigen Einvernehmen" aufgekündigt werden.

Im Rahmen der Partnerschaft lizenziert Microsoft Yahoos Suchtechnik, um diese in seine eigene Suchmaschine Bing zu integrieren. Yahoo ersetzt seine Suche durch Microsofts Bing. Mit der Zusammenarbeit wollen Microsoft und Yahoo zum Marktführer Google aufschließen und Bing die nötige Größe verschaffen, um mit Google zu konkurrieren. Microsoft übernimmt dabei die Suchtechnik, Yahoo deren Vermarktung. Yahoo erhält während der ersten fünf Jahre von Microsoft 88 Prozent der Werbeumsätze aus der Kooperation. Das Abkommen gilt vorerst für zehn Jahre.


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