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WebGL - Standard für 3D-Grafik im Web

AMD, Ericsson, Google, Mozilla, Nvidia und Opera arbeiten an neuem Standard. Die Khronos-Groupe hat auf der Siggraph 2009 erste Details zu WebGL veröffentlicht, dem geplanten Standard für hardwarebeschleunigte 3D-Grafik im Browser. So soll es möglich werden, komplexe 3D-Applikationen im Web zu realisieren, die ohne Plug-in wiedergegeben werden können.
/ Jens Ihlenfeld
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Im März 2009 hatten Khronos und Mozilla auf der Game Developers Conference angekündigt, eine 3D-Schnittstelle für Browser auf Basis von OpenGL zu entwickeln. Auch Google hat seine Unterstützung für den geplanten Standard signalisiert, treibt aber mit O3D parallel einen eigenen Ansatz voran.

Mittlerweile beteiligen sich neben Mozilla und Google auch AMD, Ericsson, Nvidia und Opera an der WebGL-Arbeitsgruppe. Microsoft und Apple fehlen.

Diese soll Javascript-Bindings für OpenGL ES 2.0 spezifizieren, über die sich dann 3D-Grafik in Browsern umsetzen lässt, vorausgesetzt, die verwendete Plattform unterstützt OpenGL oder OpenGL ES. Die Standardisierung soll dabei sicherstellen, dass die 3D-Grafik unabhängig vom verwendeten Browser und Betriebssystem funktioniert und auch die sichere Verwendung von Shadern möglich ist. Dabei soll auch auf moderne Webtechnologien wie das Canvas-Element aus HTML 5 zurückgegriffen werden, das Microsofts Internet Explorer als einziger der großen Browser bislang nicht unterstützt.

Letztendlich soll WebGL als lizenzfreier Standard veröffentlicht werden. Als Termin peilt Khronos die erste Jahreshälfte 2010 an.


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