Abo
  • Services:
Anzeige

Das UDO-Format lebt weiter

Übernahme der Plasmon-Besitztümer und -Mitarbeiter offenbar gelungen

Die Zukunft des UDO-Formats ist offenbar trotz des Scheiterns von Plasmon gesichert. Das Unternehmen Alliance Storage Technologies (ASTI) hat den Betrieb rund um den Anwärter auf die MO-Nachfolge wieder aufnehmen können.

Plasmon musste sich im Oktober 2008 vor seinen Gläubigern schützen. Im Januar 2009 kaufte der langjährige Partner Alliance Storage Technologies die Überreste der Firma und war seither damit beschäftigt, den Support und die Produktion wieder in Gang zu bringen.

Anzeige

Den Agaben von Alliance Storage Technologies zufolge hat die Firma die Produktion von UDO-Laufwerken und Medien wieder aufgenommen. Außerdem steht ASTI für Supportverträge zur Verfügung und auch alte 5,25-Zoll-MOs werden genauso weiterverkauft wie 12 Zoll große TrueWORM-Datenträger.

Die UDO-Disc, kurz für Ultra Density Optical, sollte eigentlich die MO-Libraries beerben und damit ein wichtiger Nachfolger für ein Archivmedium werden. Die magnetooptische Disc selbst wurde langsam zu klein: Mehr als 9,1 GByte konnten auf einer 5,25-Zoll-Cartridge nicht gespeichert werden. Zudem verabschiedeten sich Fujitsu und Sony langsam von dem mittlerweile 20 Jahre alten Format.

Die UDO, die es seit Mitte 2007 in der zweiten Generation gibt, kann hingegen bis zu 60 GByte auf ihren zwei Seiten speichern. Sie basiert, ähnlich wie Sonys Blu-ray und der mittlerweile eingestellte Ableger Professional Disc for Data (PDD), auf einem blauen Laser und schafft es so, hohe Kapazitäten zu erreichen, die bis dato bei optischen Medien nicht möglich waren. Formate wie UDO, PDD oder MO-Disc sollen mehrere Jahrzehnte überdauern können, ohne dass die gespeicherten Daten verloren gehen. Für das UDO-Format verspricht der Hersteller sogar mehr als 100 Jahre.

Auch die Roadmap bis hin zu 240 GByte großen UDO-Medien will ASTI offenbar weiterverfolgen. Entsprechende Hinweise sind auch weiterhin noch auf der Plasmon-Webseite zu entdecken. Mehr als 30 ehemalige Plasmon-Mitarbeiter sollen nun für ASTI an der Weiterentwicklung und Pflege der Produkte arbeiten.


eye home zur Startseite
mememe 05. Aug 2009

ich glaub ich hab noch nen lesegerät im schrank... is das jetzt was wert ?

razer 04. Aug 2009

wie? das das die eigenschaften von Tesaband und Bluray verknüpfte und...

Siga9876 04. Aug 2009

640 MB für CDs waren riesig. Als die Brenner unter 1000 DM kosteten und die Rohlinge 10...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Art-Invest Real Estate Management GmbH & Co KG, Köln
  2. BWI GmbH, Meckenheim
  3. STAUFEN.AG, Köngen
  4. Deutsche Post DHL Group, Frankfurt


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Metal Gear Survive 35,99€, Metal Gear Solid V Ground Zeroes 3,99€, PES2018 26,99€)
  2. (u. a. John Wick, Security, Sicario, Paddington, Non-Stop, Pulp Fiction, Total Recall, Die...
  3. 189€ (Bestpreis)

Folgen Sie uns
       


  1. Windows Phone 7.5 und 8.0

    Microsoft schaltet Smartphone-Funktionen ab

  2. Raja Koduri

    Intel zeigt Prototyp von dediziertem Grafikchip

  3. Vizzion

    VW zeigt selbstfahrendes Auto ohne Lenkrad

  4. iOS, MacOS und WatchOS

    Apple verteilt Updates wegen Telugu-Bug

  5. Sicherheitslücken

    Mehr als 30 Klagen gegen Intel wegen Meltdown und Spectre

  6. Nightdive Studios

    Arbeit an System Shock Remake bis auf Weiteres eingestellt

  7. FTTH

    Landkreistag fordert mit Vodafone Glasfaser bis in Gebäude

  8. Programmiersprache

    Go 1.10 cacht besser und baut Brücken zu C

  9. Letzte Meile

    Telekom macht Versuche mit Fixed Wireless 5G

  10. PTI und IBRS

    FreeBSD erhält Patches gegen Meltdown und Spectre



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fujitsu Lifebook U727 im Test: Kleines, blinkendes Anschlusswunder
Fujitsu Lifebook U727 im Test
Kleines, blinkendes Anschlusswunder
  1. Palmsecure Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen
  2. HP und Fujitsu Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019
  3. Stylistic Q738 Fujitsus 789-Gramm-Tablet kommt mit vielen Anschlüssen

Kingdom Come Deliverance im Test: Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen
Kingdom Come Deliverance im Test
Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen
  1. Kingdom Come Deliverance Von unendlich viel Rettungsschnaps und dem Ninja-Ritter
  2. Kingdom Come Deliverance Auf der Xbox One X wird das Mittelalter am schönsten
  3. Kingdom Come Deliverance angespielt Und täglich grüßt das Mittelalter

Chargery: 150 Kilo Watt auf drei Rädern
Chargery
150 Kilo Watt auf drei Rädern
  1. Europa-SPD Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert
  2. Elektromobilität China subventioniert Elektroautos mit großer Reichweite
  3. Elektromobilität Dyson entwickelt drei Elektroautos

  1. Re: Kein brauchbares Elektrofahrzeug am Start...

    Nogul | 09:11

  2. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    kellemann | 09:09

  3. Digitaler Wandel in der IT

    brutos | 09:07

  4. Rückerstattung

    Dwalinn | 09:06

  5. Re: Der wahre Grund solcher Klagen

    DetlevCM | 09:06


  1. 08:51

  2. 06:37

  3. 06:27

  4. 00:27

  5. 18:27

  6. 18:09

  7. 18:04

  8. 16:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel