AMDs 785G-Chipsatz kann DirectX 10.1
Der 785G-Chipsatz bringt als große Neuerung den Grafikkern RV620 mit, den AMD auch Radeon HD 4200 nennt. Mit dem AMD 785G wird die DirectX-Unterstützung auf die Version 10.1 gehievt. Wie beim 780G soll auch der 785G optional mit dem sogenannten Performance Cache alias Sideport Memory ausgestattet werden können. Dieser soll die Leistung nochmal um 10 Prozent anheben.
AMD nennt kaum Leistungssteigerungen gegenüber dem 780G und konzentriert sich vor allem darauf, dass die AMD-Lösung schneller als Intels Chipsatzgrafik ist. Es ist wohl davon auszugehen, dass die Leistungssteigerungen des Radeon HD 4200 (785G) gegenüber dem Radeon HD 3200 (780G) nur minimal sind. Wem die Grafikleistung nicht reicht, der kann weiterhin eine separate Grafikkarte einbauen, wenn es das Mainboard zulässt.
Der Unified Video Decoder hat jetzt die Version 2.0 erreicht und unterstützt die Beschleunigung mehrerer Videostreams und einige Verbesserungen der Bildqualität während des Abspielens. Außerdem hilft der 785G auch beim Transcodieren von Videoinhalten. Auf der Anschlussseite unterstützt der neue Chipsatz jetzt HDMI 1.3. Neben HDMI kann sich auch ein VGA-, DVI-I-Anschluss oder ein Displayport auf dem Mainboard befinden.
Ein Dutzend Mainboards mit AMDs neuem 785G-Chipsatz sind bereits in Preisvergleichsdiensten gelistet. Mainboards gibt es sowohl für den Sockel AM2+ als auch den Sockel AM3. Die Preise bewegen sich unterhalb von 100 Euro. Weitere Mainboards dürften in Kürze folgen.
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