Abo
  • IT-Karriere:

Google plant Synchronisierungsdienst für Chrome

Browser soll Nutzerdaten mit Google-Servern abgleichen

Google Browser Chrome soll künftig Nutzerdaten mit einem Google-Account abgleichen können, ähnlich wie es Mozilla mit Weave tut. Das zugrundeliegende Protokoll ist offen und Google plant, den gesamten Code des Synchronisationsdienstes als Open Source freizugeben und in Chromium zu integrieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Die geplante Synchronisierungsfunktion für Chrome und Chromium soll die Bookmarks eines Nutzers mit einem Google-Account abgleichen. Wobei dies künftig auf weitere Daten wie besuchte Webseiten und Browserhistory erweitert werden könnte. Mozilla entwickelte mit Weave Sync einen ähnlichen Dienst, der komplett offen gestaltet ist.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte
  2. Energiedienst Holding AG, Rheinfelden (Baden),Schallstadt

Durch die Synchronisation sollen Nutzer an unterschiedlichen Geräten und mit unterschiedlichen Browsern immer dieselbe Umgebung vorfinden, was auch mobile Browser einschließt. Google plant zudem ein zusätzliches Webinterface zur Bookmarkverwaltung von Chrome.

Die Kommunikation zwischen dem Browser als Client und den eigenen Servern wickelt Google über Protocol Buffers (protobuf) ab. Das Protokoll verwendet Google auch in anderen Bereichen zum Datenaustausch. Es ist unter code.google.com/p/protobuf dokumentiert. Dort sind auch entsprechende Bibliotheken unter einer BSD-Lizenz verfügbar.

Um Veränderungen auch bei mehreren Millionen Nutzern gleichzeitig möglichst ohne Zeitverzögerung zwischen Systemen austauschen zu können, nutzt Google das XMPP-Messages und greift auf die Server von Google Talk zurück, die das gleiche Protokoll nutzen. So kann Google die Synchronisierung eines Clients anstoßen.

Die Clientseite des Synchronisationsdienstes hat Google in einer Sync genannten Bibliothek implementiert. Der entsprechende Code soll ab dieser Woche Stück für Stück in das Open-Source-Projekt Chromium integriert werden. In rund drei Wochen soll sämtlicher Clientcode als Open Source vorliegen. In der Mac-Version von Chrome funktioniert das Ganze derzeit noch nicht.

Eine erste Entwicklerversion von Chrome mit Synchronisation soll in etwa einer Woche über Chromes Dev-Channel veröffentlicht werden. Damit will Google dann auch beginnen, die zugehörigen Backendsysteme mit echtem Nutzertraffic zu testen, die parallel entstanden sind.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Tales of Vesperia: Definitive Edition für 21,99€, Tropico 5: Complete Collection für 6...
  2. (u. a. Hitman 2 - Gold Edition, The Elder Scrolls V: Skyrim - Special Edition, Battlefield 1)
  3. (u. a. Grimm - die komplette Serie, Atomic Blonde, Die Mumie, Jurassic World)
  4. (u. a. Rasentrimmer, Multischleifer, Heckenscheren)

dafire 04. Aug 2009

super alternative... die werten deine daten ja noch mehr aus als google ;) deine tags...

dafire 04. Aug 2009

xmarks ist ein tolles beispiel für eine wirkliche datenkrake. Die werten inzwischen...

verschluessi 03. Aug 2009

Wirds wenigstens verschlüsst oder will Google da etwa auch mitlesen? Soweit ich wei...

PatTheBaker 03. Aug 2009

Nur so als Ergänzung. Funktioniert bei mir sehr gut und auch mit Opera Mini. Gruß


Folgen Sie uns
       


Wolfenstein Youngblood angespielt

Zwillinge im Kampf gegen das Böse: Im Actionspiel Wolfenstein Youngblood müssen sich Jess und Soph Blazkowicz mit dem Regime anlegen.

Wolfenstein Youngblood angespielt Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Telefónica Deutschland Samsung will in Deutschland 5G-Netze aufbauen
  2. Landtag Niedersachsen beschließt Ausstieg aus DAB+
  3. Vodafone 5G-Technik funkt im Werk des Elektroautoherstellers e.Go

Final Fantasy 7 Remake angespielt: Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte
Final Fantasy 7 Remake angespielt
Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte

E3 2019 Das Remake von Final Fantasy 7 wird ein Riesenprojekt, allein die erste Episode erscheint auf zwei Blu-ray-Discs. Kurios: In wie viele Folgen das bereits enorm umfangreiche Original von 1997 aufgeteilt wird, kann bislang nicht mal der Producer sagen.

  1. Final Fantasy 14 Online Report Zwischen Cosplay, Kirmes und Kampfsystem
  2. Square Enix Final Fantasy 14 erhält Solo-Inhalte und besonderen Magier
  3. Rollenspiel Square Enix streicht Erweiterungen für Final Fantasy 15

Ocean Discovery X Prize: Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee
Ocean Discovery X Prize
Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Öffentliche Vergaberichtlinien und agile Arbeitsweise: Die Teilnahme am Ocean Discovery X Prize war nicht einfach für die Forscher des Fraunhofer Instituts IOSB. Deren autonome Tauchroboter zur Tiefseekartierung schafften es unter die besten fünf weltweit.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. JAB Code Bunter Barcode gegen Fälschungen

    •  /