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Diebstahlschutz: Ohne Code funktioniert die Kamera nicht

Neues Schutzsystem für Einzelhandel soll Diebstahl von Kleingeräten verhindern

Ein neues Diebstahlschutzsystem für den Einzelhandel steht vor dem Praxistest: Erst nach der Eingabe eines Codes - je nach Produkt an der Kasse oder zu Hause beim Kunden - funktionieren Kleinartikel wie Speicherkarten, Kameras oder MP3-Player. Medimax startet jetzt einen Feldversuch.

Artikel veröffentlicht am ,

Wer bei Medimax in den nächsten Tagen eine SD-Speicherkarte kauft, sollte an der Kasse ein paar Sekunden mehr einplanen. Grund: Die Kassiererin muss den frisch verkauften Artikel noch in ein oranges Gerät stecken und einen Hebel umlegen. Dadurch greifen Kontakte des Diebstahlschutzsystems der Firma Disa Digital Safety aus Frankfurt durch die - etwas anders als sonst gestaltete - Verpackung auf die Elektronik zu, verifizieren einen auf dem Produkt hinterlegten Code per Internet und geben die Ware frei, so dass der Kunde sie benutzen kann.

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Um das System kennenzulernen, startet Medimax in 14 Filialen bundesweit einen Praxistest mit SD-Karten - einer Warengruppe, die nach Angaben des Unternehmens besonders diebstahlgefährdet ist. Schwerpunkt des Versuchs ist der Hamburger Raum. Wenn sich das System bewährt und von den Kunden angenommen wird, kommt es womöglich auch in anderen Ladenketten und bei weiteren Warengruppen zum Einsatz.

Während die Systeme von Disa bei SD-Karten noch physikalisch auf die Schaltkreise zugreifen müssen, funktioniert die Handhabung bei anderen Produktarten per Code. Beim Kauf eines Handys findet der Kunde dann beispielsweise auf dem Kassenbon eine Zahlenfolge, die er beim ersten Start des Geräts zu Hause in einem vorgeschalteten Extramenü eingeben muss. Uwe Bremeyer, Geschäftsführer von Disa Digital Safety, weist im Gespräch mit Golem.de darauf hin, dass dieser Code nur einmal eingegeben werden muss - danach seien Handy, Kamera oder MP3-Player bis an ihr Lebensende freigeschaltet.

Damit das System funktioniert, muss die Ware bereits bei der Herstellung oder später im Logistikprozess mit dem digitalen Diebstahlschutz ausgestattet werden. Den Kunden weisen Hinweisschilder und die Kennzeichnung der Produkte mit einem eigens entwickelten Logo auf die neue Sicherungstechnik hin. Frühere Tests haben laut Disa gezeigt, dass etwa eine Woche nach der Einrichtung des Systems fast keine professionelle Beschaffungskriminalität mehr stattfinde.

Liegt ein Verdacht auf Personaldiebstahl vor, kann DiSa im - nach eigenen Angaben - rechtlich zulässigen Rahmen auf besonderen Wunsch des Handels Informationen darüber bereitstellen, wenn etwa Freischaltungen außerhalb der Öffnungszeiten oder von größeren Mengen gleicher Artikel unmittelbar hintereinander erfolgt sind.

Das System soll dem Handel auch die Vermarktung besonders diebstahlgefährdeter Kleingeräte erleichtern, etwa auf Sondertischen. Produkte von höherem Wert werden oft nur hinter Glas oder in großen Kunststoffumverpackungen präsentiert, was das haptische Erlebnis beim Kunden und damit die Kaufbereitschaft gerade bei Impulsartikeln einschränkt.

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asdsaddsada 15. Okt 2009

du meinst wohl willkürlich nicht unwillkü(h)rlich. Denn das währe passend für dein...

Annette2 04. Aug 2009

Sie merken nicht mal, daß etwas auf dem Kassenbon steht. Da machen wir unsere Städte für...

_who.cares_ 04. Aug 2009

Was einem alles einfallen kann... -_- Und wie wird es realisiert? + Wie verhalten sich...

MxH 04. Aug 2009

richtig, sowas ist kundenunfreundlich...besonders bei hardware. somit wird dem kunden...

MxH 04. Aug 2009

sehe ich genauso. was der kunde nich klauen soll, is hinter glas. und so kleinkram kommt...


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