Abo
  • IT-Karriere:

Leaf - Nissan kündigt erstes "bezahlbares" Elektroauto an

Kleinwagen für fünf Personen mit 160 km Reichweite und 110 PS

Nissan will mit dem Leaf im kommenden Jahr das erste "bezahlbare" Elektroauto auf den Markt bringen. Mit rund 110 PS soll der Leaf eine Reichweite von rund 160 km haben, fünf Personen Platz bieten und nicht mehr kosten als ein vergleichbarer Benziner.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Nissan Leaf (Blatt) soll Ende 2010 in Japan, den USA und Europa auf den Markt kommen. Konkrete Preise nannte Nissan nicht, verspricht aber, das Auto sei nicht teurer als ein vergleichbarer Kleinwagen mit Benzinmotor. Den Akku müssen Kunden allerdings dazukaufen, für rund 7.500 Euro.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM, Berlin
  2. BWI GmbH, Strausberg

Als Stromquelle kommt ein Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz, der mit 90 kW einem Elektromotor zu einer Leistung von 80 kW bei 280 Nm Drehmoment verhelfen soll. Die Spitzengeschwindigkeit des Leaf gibt Nissan mit 140 km/h an. Ein regeneratives Bremssystem soll den Akku aufladen, so dass der Leaf mit einer Akkuladung (24 kWh) auf eine Reichweite von 160 km kommt. Für rund 70 Prozent aller Autokäufer ist das ausreichend, meint Nissan.

Mit einem Schnellladegerät soll sich der Akku in nur 30 Minuten auf 80 Prozent seiner Kapazität laden lassen. An einem herkömmlichen 200V/230V-Stromanschluss soll die Ladezeit rund acht Stunden betragen.

Ein neues Chassis-Design soll dafür sorgen, dass das Elektroauto im Alltag bestehen kann. Das umfasst ausreichenden Stauraum ebenso wie die Verwendung von LEDs, um den Stromverbrauch des Elektroautos zu minimieren. Die Anbindung an ein globales Rechenzentrum soll dafür sorgen, dass Nutzern rund um die Uhr Support zur Verfügung steht. Ein Display zeigt alle in der Umgebung verfügbaren Ladestationen an.

Eine Infrastruktur von Ladestationen will Nissan im Rahmen einer Partnerschaft mit Renault und Regierungen in Ländern wie Großbritannien, Portugal, Japan und den USA aufbauen.

Nissan will bis Ende 2010 in die Massenproduktion einsteigen und gleich im ersten Jahr 50.000 Leaf verkaufen. Danach soll der Absatz rasant ansteigen. In Tel Aviv und anderen Großstädten wird Nissan schon in den kommenden Monaten öffentliche Ladestationen installieren lassen, falls der Akku doch mal schlappmacht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (aktuell günstigste GTX 1070 Mini)
  2. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  3. 299,00€

Midas79 14. Jun 2011

Schön hässlich, ich denke nicht das das design hier zu lande ankommt, da finde ich das...

mac4ever 10. Sep 2010

Im Stand nicht - außer im Winter für Batterie und Sitzheizung - aber im Kriechgang dürfte...

Kein Name 01. Nov 2009

Wer spricht denn von Akkuersatz. Der SuperKundensator soll doch nur den Akku insofern...

Flying Circus 06. Aug 2009

Du schaust zu viele Action-Filme. Im Echten Leben geht kaum mal ein Auto in die Luft. ;-)

Richard Rundheraus 04. Aug 2009

Du bist entweder selbst kein Nutzer des ÖPNV oder Du hast einfach nur Glück weil bei Dir...


Folgen Sie uns
       


Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen

Die Bionic Softhand ist ein robotischer Greifer, der der menschlichen Hand nachgebildet ist. Das Unternehmen Festo präsentiert sie auf der Hannover Messe 2019.

Festo Bionic Softhand und Softarm angesehen Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

    •  /