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IMHO: Kommunikationskiller iPhone

Gesprächsversuche mit iPhone-Nutzern. Man sitzt beim Essen oder im Café in netter Runde mit Kollegen und Freunden. Und dann passiert es: Der Erste zückt sein iPhone, fixiert den Bildschirm, drückt wild auf dem Gerät herum und verfällt in einen apathischen Schockzustand.
/ Jens Ihlenfeld
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Es ist ansteckend. Es dauert nicht lang, dann erwischt die Schockstarre den Nächsten in der Runde. Bestenfalls ein Brummen ist bei direkter Ansprache zu vernehmen. Übersetzt: "Bitte nicht stören".

Überhaupt hat es den Anschein, als habe das iPhone einen großen Freiheitsdrang. Wo man hinguckt, sieht man Menschen auf den Geräten herumtatschen. Während andere Telefone ihr Leben meist in der Tasche fristen, erblickt das iPhone oft das Licht. Am Flughafen oder auf Konferenzen aufgrund der Zielgruppe leicht erklärbar, doch auch im Fußballstadion? Gefühlter Marktanteil: mindestens 75 Prozent.

Anfällig sind vor allem Männer. Frau oder Freundin des Betroffenen verflucht das Gerät schnell, sobald der Göttergatte beginnt, in einer Parallelwelt aus Multitouch und Apps zu leben.

Andere Telefone erweitern die Kommunikationsmöglichkeiten der Menschen. Das iPhone ersetzt sie.

IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)


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