Analoges Twittern im Betahaus
Seine Partner staunen dann über Jonas' großes Büro. Ist das alles euers und arbeiten die alle für euch? "Ich sag dann natürlich: jaja", sagt er und grinst. Nach der echten Erklärung finden die meisten das Betahaus dann interessant. Ein Umfeld, in dem viel passiert.
Alle, die im Haus arbeiten, befinden sich "in einer Art Schwebezustand", sagt Jonas. Selbst der "Klangteppich", der entsteht, wenn es in den großen Räumen mal lauter wird, gefällt ihm. Er lasse sich leichter ignorieren, als wenn zwei Menschen in einem kleinen Büro quatschen.
Menschen im Schwebezustand
Betahaus-Arbeiter wollen aber meist sowieso nicht nur ihre Ruhe, sondern auch vom Umfeld profitieren. So schätzt es ein kleines Team von iPhone-Entwicklern, dass sie schnell Feedback zu ihren Anwendungen bekommen. Und wer mal eben einen Grafiker sucht oder Fragen zu Förderanträgen hat, wird fündig - im Betahaus haben viele Nutzer Erfahrung mit so etwas.
Um diese Art der Zusammenarbeit zu erleichtern, bedient sich das Betahaus selbstverständlich moderner Mittel: Es gibt eine Bürowebseite, ein Wiki und eine Mailingliste. Das Projekt ist mit einer eigenen Facebook-Seite aktiv und viele Nutzer haben entsprechende Accounts bei Facebook, Xing und Co.
Doch das Besondere am Betahaus ist, dass es nicht nur die virtuellen sozialen Netze nutzt, sondern deren Konzept in die Realität rückübersetzt. Ähnlich wie bei Instant Messengern, die zeigen, wer gerade online ist, sollen die Nutzer künftig sehen können, wer gerade im Haus ist.
So verbindet das Betahaus mühelos die digitale mit der analogen Welt, das Twittern mit dem Hacken auf der Schreibmaschine. Analoges Twittern eben.
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Ja, wir armen Bürger, die wir so gerade über die Runden kommen. Wie können wir es nur...
du bist zu billig!!!
Einer fing an, irgendeinen Blödsinn auf einen Zettel zu krakeln, schrieb nen Namen drauf...
oder war möglicherweise auch auf besseren Unis als Du (bzw. hat mehr daraus...