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Imageworks gibt OSL und Field3d als Open Source frei

Tochter von Sony Pictures startet fünf Open-Source-Projekte. Der zu Sony Pictures gehörende Special-Effects- und Animationsspezialist Imageworks veröffentlicht fünf intern genutzte Softwareprojekte als Open Source. Dazu zählen die Open Shading Language, ein Maya-Plug-in zur Kameramaskierung und Field3d, eine Bibliothek zum Speichern von Voxel-Daten.
/ Jens Ihlenfeld
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Imageworks war an Filmen wie Watchmen, Operation Walküre, Hancock, Beowulf und I am Legend sowie den kommenden Kinofilmen Alice im Wunderland und Roland Emmerichs 2012 beteiligt. Seit Jahren nutzt Imageworks dazu freie Software, allen voran Linux. Mit der Veröffentlichung eigener Projekte als Open Source wolle man nun etwas zurückgeben, heißt es in einer Ankündigung des Unternehmens.

So stellt Imageworks unter anderem die Softwarebibliothek Field3D(öffnet im neuen Fenster) zum Speichern von Voxel-Daten als Open Source zur Verfügung. Die Bibliothek umfasst C++-Klassen, die Voxel-Dateien sowohl im Speicher als auch in einem auf HDF5 basierenden Dateiformat speichern. Entwickelt wurde die Software, um drei unterschiedliche, bei Imageworks verwendete Dateiformate zum Speichern von Voxel-Daten zu ersetzen. Heute ist Field3d die Basis von Imageworks' Simulation-Framework- und Volume-Rendering-Software und wird aktiv in der Filmproduktion eingesetzt.

Bei der ebenfalls freigegeben Open Shading Language (OSL)(öffnet im neuen Fenster) handelt es sich um eine einfache, an C angelehnte Shader-Sprache, die Konzepte wie Radiance Closures, Bidirektionale Reflektanzverteilungsfunktionen (BRDF) und verzögertes Ray-Tracing abdeckt. Das Projekt umfasst die komplette Sprachspezifikation, einen Compiler, der OSL in Assembler-ähnlichen Bytecode umwandelt, einen Interpreter sowie eine Funktionsbibliothek. Dank klarer C++-APIs sollen sich die Komponenten leicht in existierende Renderer und andere Applikationen integrieren lassen. Der Quelltext soll zudem Erweiterungen und die Entwicklung zusätzlicher Backends ermöglichen, beispielsweise um die Effekte auf GPUs oder Spezialhardware auszuführen.

Mit Maya Reticle(öffnet im neuen Fenster) steht eine Erweiterung für die 3D-Software Maya bereit, die die Festlegung von Standardkameramasken erlaubt. Die Bibliothek Scala Migrations(öffnet im neuen Fenster) soll bei der Verwaltung von Upgrades und Rollbacks für Datenbankschemata helfen. Damit lassen sich Code und Datenbankschemata gemeinsam verwalten, so dass mehrere Entwickler gleichzeitig Schemata verändern, lokal testen und später in ein Versionskontrollsystem einchecken können. Die Software basiert auf Ruby on Rails. Eine Abstraktionsschicht sorgt dafür, dass verschiedene Datenbankhersteller unterstützt werden können.

Das fünfte Projekt heißt Pystring(öffnet im neuen Fenster) , eine Sammlung von C++-Funktionen, die das Verhalten von Pythons Stringfunktionen nachahmen.

Imageworks fasst seine Open-Source-Projekte unter opensource.imageworks.com(öffnet im neuen Fenster) zusammen. Gehostet werden die Projekte bei Google Code(öffnet im neuen Fenster) . Alle stehen unter einer BSD-Lizenz.


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