Zii Egg - Multitouch-Handheld für Entwickler
Speicherausstattung und Schnittstellen
Der ZMS-05 im Zii Egg startet sein Linux-Kernel-Boot-ROM aus einem 32-MByte-NOR-Flash. Vorinstalliert ist das PlaszmaOS, ein Installer für das angepasste Android soll nachgeliefert werden. Für Anwendungen und Daten stehen 256 MByte DDR-RAM sowie interner Flash-Speicher zur Verfügung. Hersteller können Letzteren mit 1 bis 32 GByte dimensionieren - oder ganz weglassen. Ein SDHC-Steckplatz erlaubt es, bis zu 32 GByte zusätzlichen Speicher einzustecken.
Über eine USB-2.0-Schnittstelle kann das Zii Egg Daten austauschen und aufgeladen werden. Zubehör lässt sich über einen universellen Anschluss anbinden, der USB und Audio vereint.
Vernetzen kann sich das Multitouch-Handheld über WLAN nach IEEE 802.11 b/g und Bluetooth. Damit eignet sich die Plattform auch für mobile Internetnutzung und in Verbindung mit dem GPS-Empfänger auch für ortsbezogene Onlinedienste. Plaszma OS integriert dafür Opera 9.7 und Gestensteuerung. Mitgeliefert werden auch Anwendungen für Audio- und Videowiedergabe.
Kosten für Entwickler
Das zum Startangebot von 399 US-Dollar im Entwicklerpaket Zii-Plaszma enthaltene Zii Egg verfügt über 32 GByte internen Flashspeicher und kann jetzt vorbestellt werden. Entwickler, Value-added-Reseller (VAR) und Unternehmen können die Geräte ansonsten ab 199 US-Dollar erstehen - sofern sie in größeren Stückzahlen und Varianten ohne internen Flash-Speicher bestellen. Ansonsten liegen die Preise höher. Auf Basis der Zii Eggs sollen Hersteller in kurzer Zeit marktreife Geräte entwickeln können - insbesondere wenn sie an der Hardware nichts verändern und nur ihren eigenen Namen auf das Gehäuse kleben.
Alternativ bietet ZiiLabs zur schnellen Produktentwicklung noch das "ZMS-05 System Module" mit SODIMM-Interface an. Mit dieser 67,85 x 40 x 3,80 mm großen Platine können tragbare und stationäre Multimedia- und Netzwerkgeräte entwickelt werden. Die Module sollen sich später einfach durch Nachfolger mit leistungsfähigeren ZMS-Chips austauschen lassen - wie ein Speichermodul.
Auch hier werden PlazsmaOS und Googles Android unterstützt. Ab September 2009 sollen die ZMS-05-Systemmodule zum Stückpreis von 75 US-Dollar verfügbar sein. Unternehmen, die die Module für ihre Produkte selbst fertigen oder verändern wollen, können die Hardwaredesigndaten für 5.000 US-Dollar erstehen. Bei der Vermarktung ihrer Produkte will ZiiLabs seine Kunden unterstützen.
Zur Historie von ZiiLabs: 3Dlabs wurde 1994 gegründet, entwickelte Workstation-Grafiklösungen und wurde 2002 von Creative Labs übernommen, in der Hoffnung, Nvidia und ATI Konkurrenz bei Desktopgrafikkarten machen zu können. Diese Pläne scheiterten jedoch. Ab 2006 widmete sich 3Dlabs der Entwicklung von Grafikchips für mobile Endgeräte wie Smartphones und PDAs. Schließlich gab Creative den Namen 3Dlabs auf und verschmolz das Unternehmen im Januar 2009 mit seinem Personal-Digital-Entertainment-Team und benannte es in ZiiLabs um.
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Soviel ich jetzt auf deren Seite finden konnte, kann man nur Vorbestellen und Release...
Hallo, das sieht ja richtig geil aus, daher wollte ich gerne fragen, wann das Gerät auf...
So toll scheint der Buzzword-Speck-Prozzer ja nicht zu sein. Das Ding ruckelt schlimmer...
Das das GErät es kann, weiß ich...steht ja im Text. Und das Android es eigentlich könnte...