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Weit entfernt und doch nah

Telekonferenzsystem soll Alltag mit entfernten Angehörigen ermöglichen

Studenten der School of Design Thinking in Potsdam haben ein Telekonferenzsystem entwickelt, das es weit entfernten Familienmitgliedern ermöglichen soll, engen Kontakt zu halten. Kern ist ein lebensgroßer, mobiler Bildschirm, der den Eindruck vermittelt, der Angehörige sei anwesend.

In vielen Familien leben heutzutage nicht mehr mehreren Generationen unter einem Dach, sondern verstreut an verschiedenen Orten. Kontakt zu halten ist da oft schwierig. Die moderne Technik erlaubt jedoch schnelle Kommunikation über große Entfernungen, dank Breitbandinternetzugängen auch per Video.

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Persönliche Kommunikation über große Entfernungen

Raul Augayo-Krauthausen, Marco Knies, Anna Lukasek, Lena Marbacher und Manuel Ott von der Potsdamer School of Design Thinking haben ein solches Telekonferenzsystem entwickelt, das es Familienmitgliedern an verschiedenen Orten ermöglichen soll, Alltag miteinander zu teilen. Die Aufgabenstellung für die Gruppe kam von der Deutschen Telekom: Die Studenten sollten sich Anwendungen für das Breitbandinternet überlegen.

Kern des Systems ist ein mannshoher Flachbildschirm, auf dem das entfernte Gegenüber in Lebensgröße erscheint. Der Bildschirm hat Rollen, damit der Nutzer ihn in jeden Raum der Wohnung mitnehmen kann. Ausgestattet mit einer Kamera dient er gleichzeitig auch als Aufnahmegerät. Zudem kann der Bildschirm gedreht und als Bildschirm oder Fernseher genutzt werden.

Vertrautheit durch Technik

"Uns war wichtig, dass in der Gesprächssituation die Person am anderen Ende in voller Lebensgröße abgebildet werden kann", erklärt Ott. So entstehe der Eindruck, als sei der Gesprächspartner tatsächlich anwesend. Da das Gerät mobil sei, ließen sich damit Alltagssituationen simulieren. Ein Paar könnte trotz Fernbeziehung gemeinsam kochen und essen, die Großmutter in Garmisch-Partenkirchen dem Enkel in Hamburg abends eine Gutenachtgeschichte vorlesen.

Bislang sind solche Telekonferenzsysteme vor allem etwas für das Geschäftsumfeld. Allerdings gibt es Bestrebungen, sie auch Privatnutzern zugänglich zu machen. So hat etwa das Erlanger Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) auf der Cebit 2009 ein solches System für das Wohnzimmer vorgestellt, das im Rahmen des EU-Projekts Together Anywhere, Together Anytime (TA2) entstanden ist.

Die School of Design Thinking wurde Ende 2007 von Terry Winograd, Informatiker aus Stanford, und SAP-Gründer Hasso Plattner ins Leben gerufen. An der Potsdamer Lehranstalt und ihrem Pendant im kalifornischen Stanford sollen Studenten verschiedener Fakultäten einen neuen Ansatz für Design lernen. An herkömmlichen Ingenieursschulen lernten Studenten, "die richtige Lösung für ein Problem zu finden", erklärt Winograd. "An der d.school lehren wir, das richtige Problem zu finden."


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IhrName9999 31. Jul 2009

Richtig : "häää???" Da wird nix "verschoben". Nun, ich weiss zwar nicht was ein...

N Reimann 30. Jul 2009

Das Kam Mal als Running Gag bei immer wieder Jim weil Jims Frau ihre Mutter pflegen...

Christian72D 30. Jul 2009

Und wie bei "Pimp my ride" muß der natürlich nach oben abklappbar sein. :D

Himmerlarschund... 30. Jul 2009

So funktioniert Wissenschaft ;-)

Himmerlarschund... 30. Jul 2009

Zumindest die gleiche Schule. Keine Ahnung, was die da geraucht haben.



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