Zum Hauptinhalt Zur Navigation

THQ macht mit Martial Arts wieder Gewinn

US-Publisher mit starkem Geschäftsquartal dank erfolgreicher Produkte. Mit dem Martial-Arts-Sportspiel UFC 2009 und dem Actionkracher Red Faction Guerrilla hat THQ wieder den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Aber schon jetzt warnt das Unternehmen, dass im nächsten Quartal wieder Verluste anstehen werden - schließlich komme kein einziges neues Produkt auf den Markt.
/ Peter Steinlechner
18 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Berg- und Talfahrt bei THQ: Der amerikanische Publisher hat im letzten Geschäftsjahr, das am 30. Juni 2009 beendet war, wieder Gewinne gemacht. Das Nettoeinkommen lag bei 6,4 Millionen US-Dollar - im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch Nettoverluste in Höhe von 27,2 Millionen US-Dollar vermeldet. Der Nettoumsatz ist sogar um 77 Prozent gestiegen: von 137,6 Millionen auf jetzt 243,5 Millionen US-Dollar.

Grund für die guten Ergebnisse sind vor allem die starken Verkaufszahlen des Martial-Arts-Spiels UFC 2009, von dem THQ nach eigenen Angaben weltweit rund 2,9 Millionen Einheiten ausgeliefert hat. Auch das Actionspiel Red Faction Guerilla lief gut: Rund eine Million Exemplare konnte THQ absetzen.

Für das kommende Geschäftsquartal rechnet THQ fest mit Verlusten - kein Wunder, das Unternehmen bringt schließlich keine neuen Titel auf den Markt, und die Katalogtitel können nicht die laufenden Kosten decken. Für das gesamte Geschäftsjahr 2010 geht THQ-Chef Brian Farrell allerdings von Gewinnen aus.


Relevante Themen