THQ macht mit Martial Arts wieder Gewinn
Berg- und Talfahrt bei THQ: Der amerikanische Publisher hat im letzten Geschäftsjahr, das am 30. Juni 2009 beendet war, wieder Gewinne gemacht. Das Nettoeinkommen lag bei 6,4 Millionen US-Dollar - im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch Nettoverluste in Höhe von 27,2 Millionen US-Dollar vermeldet. Der Nettoumsatz ist sogar um 77 Prozent gestiegen: von 137,6 Millionen auf jetzt 243,5 Millionen US-Dollar.
Grund für die guten Ergebnisse sind vor allem die starken Verkaufszahlen des Martial-Arts-Spiels UFC 2009, von dem THQ nach eigenen Angaben weltweit rund 2,9 Millionen Einheiten ausgeliefert hat. Auch das Actionspiel Red Faction Guerilla lief gut: Rund eine Million Exemplare konnte THQ absetzen.
Für das kommende Geschäftsquartal rechnet THQ fest mit Verlusten - kein Wunder, das Unternehmen bringt schließlich keine neuen Titel auf den Markt, und die Katalogtitel können nicht die laufenden Kosten decken. Für das gesamte Geschäftsjahr 2010 geht THQ-Chef Brian Farrell allerdings von Gewinnen aus.