Leise AGP-Grafikkarte mit Radeon HD 4670

Die HIS HD 4670 IceQ verfügt auch in der AGP-Version über 1 GByte DDR3-Speicher. Dieser wird – typisch für den AMD-Grafikchip Radeon HD 4670 – über ein 128-Bit-Speicherinterface angesprochen, ist jedoch auf effektiv 1.746 MHz übertaktet.
Zum Vergleich: Die konkurrierende AGP-Karte Club 3D CGA-46724 taktet ihren Grafikspeicher mit 1.600 MHz. Bei der GPU, die mit 320 Stream-Processing-Units (SPU) für Pixel- und Vertex-Verarbeitung aufwartet, sind es bei beiden die üblichen 750 MHz.
Der bei der PCI-Express-Version der HIS HD 4670 IceQ mit unter 30 Dezibel arbeitende IceQ-Kühler findet sich auch auf der AGP-Grafikkarte. Diese ragt ebenfalls über den Nachbarsteckplatz, der damit blockiert ist.
Bei den Schnittstellen bietet die HIS HD 4670 IceQ AGP je einmal VGA, DVI-I und HDMI. Über HDMI wird auch 7.1-Kanal-Ton ausgegeben.
Die HIS HD 4670 IceQ AGP soll in Kürze für 99,90 Euro in den Handel kommen. Damit liegt sie preislich auf einer Höhe mit der seit längerem erhältlichen Konkurrentin Club 3D CGA-46724.
HIS wirbt damit, dass Gamer und ambitionierte Anwender ihr AGP-System mit der Grafikkarte "grafisch auf den neuesten Stand der Möglichkeiten" bringen können. Das ist übertrieben, denn die meisten AGP-basierten PCs bieten nicht mehr ausreichend Prozessorleistung, um die Mittelklasse-Grafikkarte an ihre Grenzen bringen zu können. Zudem kann AGP nicht mit der PCI-Express-Bandbreite mithalten.