Ubisoft-Chef Guillemot über Schwarzkopien auf PC und DS

Neues Tool soll PC-Spiele wirksam vor Schwarzkopierern schützen

Die Umsätze von Ubisoft sind im letzten Geschäftsjahresquartal eingebrochen, Ubisoft-Chef Yves Guillemot hat einen weiteren Grund dafür genannt: Schwarzkopien. Vor allem auf Windows-PC und Nintendo DS sei das Problem mittlerweile gravierend.

Artikel veröffentlicht am ,

Yves Guillemot, Ubisoft
Yves Guillemot, Ubisoft
"Insgesamt sind Schwarzkopien auf Konsolen kein großes Problem", sagte Ubisoft-Chef Yves Guillemot laut Kotaku.com nach der Bekanntgabe enttäuschender Geschäftszahlen. "Auf dem PC gibt es aber viele Schwarzkopien. Wir arbeiten an einem Tool, mit dem wir das senken könnten, und zwar ab dem nächsten Jahr und bei einem Spiel in diesem Jahr". Was genau Guillemot mit "Tool" meint, ist unklar - scheinbar ist kein gängiges Kopierschutzsystem gemeint. Das wichtigste dafür geeignete Spiel dürfte die PC-Version von Assassin's Creed 2 sein.

 

Bislang verwendet Ubisoft unterschiedliche Methoden, um sein geistiges Eigentum zu schützen. Zum Jahresende 2008 hatte das Unternehmen sogar testweise die PC-Fassungen von Prince of Persia und Shaun White Snowboarding ganz ohne Kopierschutz und sogar ohne die Notwendigkeit, dass der Datenträger im Laufwerk liegt, veröffentlicht. Gedankt wurde das von der Szene nicht: Beide Spiele wurden in hohen Stückzahlen illegal über Bittorrent & Co getauscht.

Guillemot äußert sich auch zu Schwarzkopien auf Nintendo DS, die mittlerweile ein großes Problem seien. Zuerst spürbar sei das im Jahr 2008 in Spanien gewesen, als die Verkaufszahlen ziemlich plötzlich eingebrochen seien. "Das geschieht in einem Land nach dem anderen", sagte Guillemot jetzt. Was Abhilfe schaffen würde, seien Beigaben zum Spiel, etwa Actionfiguren oder andere Extras. Aber auch mit anderen Methoden arbeite man an dem Thema - auf eigene Faust und zusammen mit Nintendo.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


KonsolenFan 19. Jan 2010

Die Frage die man sich dabei stellt, wieso sollte man ein Spiel runterladen wenns...

Simon M. 08. Sep 2009

Die Hersteller müssen ihre Preispolitik überdenken! Gutes Beispiel ist Steam mit ihren...

Nolan ra Sinjaria 04. Aug 2009

jetzt weiß ich grad wieder, warum wir keine Programmierer haben ;)

Ein Schuh 30. Jul 2009

Da Frage war nicht, ob es passiert, sondern wie Du feststellen willst, dass es...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /