Larrabee mit zwei HD-Decodern, nächste Version schon 2010

Laut SemiAccurate soll Intel die HD-Decoder erst sehr kurzfristig in das Design des Chips aufgenommen haben, weil dedizierte Funktionsblöcke in der Regel eine bessere Energieeffizienz aufweisen als Universaleinheiten. Eines der Prinzipien von Larrabee war bisher, möglichst viele x86-Kerne für flexible Nutzung zur Verfügung zu stellen. Demerjian spricht von 32 Kernen auf dem ersten 700-Quadratmillimeter-Die von Larrabee. Frühere und inzwischen wieder aus dem Netz verschwundene Unterlagen von Intel gaben 16 bis 64 Kerne an.

Generell ist die Leistungsaufnahme und die dabei erreichbare Rechenleistung von Larrabee immer noch Intels größtes Geheimnis. Während sich viele Anwender schon über Grafikkarten mit über 200 Watt aufregen, ist dieser enorme Energiehunger jedoch nicht das Limit für Steckkarten. Wie Golem.de von PC-Herstellern in den letzten Monaten öfter erfahren konnte, sind auch Karten mit 300 Watt in einem großen Gehäuse noch kühlbar - fraglich ist nur, ob Intel dieses Budget auch wirklich ausschöpfen will.

Frischen Wind ins Grafikgeschäft will Intel laut SemiAccurate aber nicht nur durchs bloßes Mitspielen bringen. Wie in den goldenen Zeiten der Branche Ende der 1990er Jahre sollen die Produktzyklen wieder deutlich kürzer werden: Schon neun Monate nach dem ersten Larrabee soll die zweite Version erscheinen, dann in 32-Nanometer-Technik. Der erste Larrabee soll in 45-Nanometer-Strukturen gebaut werden und laut Intel in der ersten Hälfte des Jahres 2010 auf den Markt kommen.

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