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Google integriert Nutzerfotos nahtlos in Street View

Microsoft hat mit Photosynth die Nase vorn. Google zeigt innerhalb von Street View seit einiger Zeit Fotos aus seinem Bilderdienst Panoramio an den Stellen an, an denen sie aufgenommen wurden. Google hat nun Überschneidungen zwischen den Fotos berechnet – so kann der Besucher nahtlos zwischen den Bildern umschalten. Ganz neu ist die Idee nicht.
/ Andreas Donath
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In Street View wird die Funktion mit dem Icon "Nutzerfotos" aktiviert, die in der oberen rechten Bildschirmecke eingeblendet wird. Sind außer Googles eigenen Straßenaufnahmen weitere Fotos aus Panoramio an gleicher Stelle gemacht worden, können sie mit dem Bildstreifen angezeigt werden. Findet Google Überschneidungen, kann zwischen den Fotos hin- und hernavigiert werden.

Besonders beeindruckend ist der Effekt bei häufig fotografierten Sehenswürdigkeiten. Dabei sind meist sehr viele Fotos mit unterschiedlichen Bildausschnitten verfügbar.

Googles Idee ist nicht neu: Microsoft hat mit Photosynth vorgemacht, wie aus einzelnen Standbildern dreidimensionale und begehbare Abbildungen erzeugt werden können. Die Kunst dabei: Die Aufnahmestandorte müssen nachberechnet und die einzelnen Bilder räumlich dazu passend angeordnet werden.

Microsoft ist in dieser Hinsicht Google weit voraus: Live Maps mit 3D-Darstellungen von Fotos gibt es seit Ende 2008.


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