Ricoh GR Digital III: 28-mm-Weitwinkel mit F1,9

Kompakte Digitalkamera mit lichtstarkem Objektiv

Ricoh hat mit der GR Digital III eine Kompaktkamera mit einem 28-mm- Festbrennweitenobjektiv vorgestellt, das es auf eine Lichtstärke von F1,9 bringt. Damit und mit einem 10-Megapixel-Sensor sollen Aufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Blitz möglich werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die neue GR Digital III folgt der schon im November 2007 vorgestellten GR Digital II. Ihr 1/1,7 Zoll großer Sensor wurde zwar überarbeitet, erreicht aber nach wie vor eine Auflösung von 10 Megapixeln bei einer Lichtempfindlichkeit zwischen ISO 64 und 1.600. Das Objektiv der Vorgängerin war mit F2,4 etwas lichtschwächer.

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Das neue Objektiv ist aufwendiger konstruiert und soll wesentlich verzerrungsärmer sein. Außerdem spendierte Ricoh der Kamera einen neuen Bildprozessor, der Rauschen besser unterdrücken soll.

Gegenüber der Vorgängern wurde das Display auf 3 Zoll und eine Auflösung von 920.000 Bildpunkten erweitert. Das Display soll den vollen sRGB-Farbraum wiedergeben können. Aufgrund der hohen Auflösung können maximal 81 Miniaturansichten gleichzeitig auf dem Display dargestellt werden.

Der Autofokus soll nun bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich schneller geworden sein. Die Kamera bietet eine Schnappschussoption, bei der der Schärfepunkt auf eine zuvor gewählte Entfernung gesetzt wird. Dadurch sollen bei besonders hektischen Fotosituationen scharfe Bilder möglich werden, da der Autofokus entlastet wird.

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Die Kamera nimmt neben JPEGs auch Rohdaten in Ricohs eigenem Format auf und kann bis zu fünf Rohdatenbilder in Serie machen. Belichtungsreihen mit wechselnden Zeiten beherrscht die GR Digital III ebenfalls. Das ist vor allem für HDR-Fotografie wichtig.

Gegenüber ihrer Vorgängerin beherrscht die "III" nun auch eine Blendenautomatik mit Zeitvorwahl. Besonders bei schnell bewegten Motiven bietet diese Funktion einen deutlichen Zugewinn: Der Fotograf gibt dabei eine Zeit vor, um Bewegungsunschärfen zu verhindern und die Kamera reguliert die Blende und gegebenenfalls die Lichtempfindlichkeit entsprechend. Bislang gab es nur eine Zeitautomatik mit Blendenvorwahl.

Ricohs neue Kamera beherrscht zudem einen selektiven Weißabgleich für einzelne Bildbereiche. In Mischlichtsituationen, bei denen sowohl Kunst- als auch Sonnenlicht zusammenfallen, soll das eine bessere Farbwiedergabe ermöglichen. Die Kamera setzt dann für unterschiedliche Bereiche auf separate Farbtemperaturen.

Bei den Bedienelementen geht Ricoh mehr auf die Wünsche der Benutzer ein. Sie können bis zu drei Vorgaben speichern und mit dem Funktionswählrad abrufen. Außerdem wurde die Zahl der Funktionstasten an der Kamerarückseite auf zwei erhöht.

Wie schon bei der GR II kann auch die neue Kamera mit einem Weitwinkelvorsatz ausgerüstet werden, der die Brennweite auf 21 mm verkürzt. Einen optischen Minisucher zum Aufstecken bietet Ricoh ebenfalls als Zubehör an. Noch im Herbst 2009 soll außerdem ein externes Blitzgerät angeboten werden.

Die Kamera misst 109 x 59 x 26 mm bei einem Gewicht von 188 Gramm. Sie speichert die Fotos und Videos (VGA) auf SD(HC)-Speicherkarten und wird über einen Lithium-Ionen-Akku mit Strom versorgt.

Die Ricoh GR Digital III soll ab Anfang August 2009 für rund 650 Euro in den Handel kommen.

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spielverderber 05. Aug 2009

Versteh nicht so recht, was ihr alle mit dem Design habt. Die Kamera sieht aus wie eine...

Ludwich Pitowski 29. Jul 2009

Na die Lumix find ich ja noch hässlicher, sieht aus wie ne Lokomotive! Und dass die Lumix...

Mac User 98 28. Jul 2009

Ich hatte die GRD II schon. Diese Kamera sollte einfach nur "The Camera" hissen, denn...



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