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Fujitsu liefert Bridge für SATA-Festplatten an USB 3.0

Controller mit AES-Verschlüsselung für schnelle externe Laufwerke

Von Fujitsu kommt einer der ersten Controller für SATA-Festplatten an einem USB-3.0-Anschluss. Damit soll er auch moderne Laufwerke voll ausreizen können, über USB 2.0 werden diese bisher gebremst. Der Baustein beherrscht AES-Verschlüsselung und soll sofort lieferbar sein.

Der Anschluss von externen Speichermedien gehört zu den interessantesten Anwendungen von USB 3.0. Während gute USB-2.0-Hostcontroller in der Praxis nur rund 35 MByte/s an Nettodatenraten schaffen, sind Desktopfestplatten inzwischen über 120 MByte/s schnell.

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Fujitsu hat nun mit dem Controller "MB86C30A" einen der ersten Chips vorgestellt, die ein SATA-Laufwerk mit 3-GBit-Port direkt mit einem USB-3.0-Host wie einem PC verbinden können. Der Chip arbeitet mit einem ARM-7-Kern mit maximal 75 MHz und 64 KByte integriertem Speicher.

Das "System-on-a-Chip" (Soc) verfügt zusätzlich über eine Verschlüsselungseinheit, die mit AES-Algorithmen arbeitet. Schlüssellängen von 128 oder 256 Bit sind damit möglich. Mit 128-Bit-Schlüsseln sollen 300 MByte an Daten pro Sekunde codiert oder decodiert werden, bei einem 256-Bit-Schlüssel nach der sichersten Methode des Bausteins noch 150 MByte pro Sekunde.

Konkrete Angaben zur USB-3.0-Geschwindigkeit macht Fujitsu jedoch nicht. Das Unternehmen gibt nur an, dass sich ein zweistündiger HD-Film statt in 12 Minuten per USB 2.0 mit dem neuen Chip in dreieinhalb bis vier Minuten übertragen lassen soll. Nimmt man für eine Überschlagsrechnung den günstigsten Fall mit 35 MByte/s für USB 2.0 an, käme der Controller auf etwa 120 MByte/s. Das reicht für aktuelle Festplatten und ist immer noch mehr als dreimal schneller als USB 2.0 bisher. Das Konsortium USB-IF hatte auf der Cebit 2009 jedoch auch schon Übertragungen mit über 170 MByte/s mit einer SSD und USB-3.0-Chips von Xilinx gezeigt. Diese Bausteine waren jedoch Prototypen, Fujitsus Chip soll bald in Serie gehen.

Laut Fujitsu wird der neue Baustein ab sofort in Musterstückzahlen ausgeliefert, Preise und Leistungsaufnahme nannte das Unternehmen noch nicht. Ebenso wenig ist bekannt, wann die Serienproduktion aufgenommen werden soll. Fujitsu erwartet dann jedoch, eine Million der Controller pro Monat verkaufen zu können.

Noch hat kein Chiphersteller, auch nicht USB-Vorreiter Intel, konkret angekündigt, wann Hostcontroller für USB 3.0 in Chipsätze eingebaut werden sollen. Von einigen Herstellern, unter anderem NEC, gibt es jedoch schon Steckkarten für den PCI-Express-Bus mit USB-3.0-Hosts - das war auch beim Start von USB 2.0 schon zu beobachten. Damals kamen die ersten Hostadapter aber auf PCI-Steckkarten daher.

Weitere Hintergründe zu USB 3.0 und Fragen der Kompatibilität bietet der Artikel So funktioniert USB 3.0 - nicht alles bleibt kompatibel.


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Der braune Lurch 27. Jul 2009

Theoretisch geht das, in der Praxis sind die Anforderungen an eSATA aber höher als die an...

MiG87 27. Jul 2009

Musste das sein?! Die Tatsache alleine ist schon schlim genug.

görgelweed 27. Jul 2009

Ein echter C(hip)64er...



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