Neue Unwägbarkeiten für iPhone-App-Entwickler

Schade kritisiert, dass es von Apple fast keine verlässlichen Daten darüber gibt, wie viele Geräte und welche Versionen genau im Einsatz sind und welche Betriebssysteme darauf benutzt werden. Deshalb hat er seine eigenen Zahlen gesammelt, die auf der Verbreitung des kostenlosen Werbespiels Barclaycard Waterslide Extreme basieren, das Fishlabs im Auftrag von Barclaycard entwickelt hat. Das Programm hat innerhalb von einer Woche über 2,5 Millionen Downloads generiert und dominiert die Downloadcharts in 57 Ländern. Da Waterslide Extreme für ein breites Publikum von Gelegenheitsspielern konzipiert sei, könne man damit einen recht guten Überblick der derzeit installierten Geräte und Betriebssysteme erhalten, so Schade.

Die Zahlen sind wichtig für ein Unternehmen wie das von Schade, denn zwischen den Geräten der iPhone-und iPod-touch-Generationen gibt es teils deutliche Unterschiede. Als Entwickler möchte Schade wissen, wie viele potenzielle Kunden er möglicherweise verliert, wenn er die Anwendung etwa für leistungsfähigere Geräte wie den aktuellen iPod touch oder das iPhone 3GS optimiert - eventuell lohnt es sich auch, mehrere verschiedene Grafikausführungen anzubieten. Schade weist darauf hin, dass sämtliche Daten anonym erhoben wurden und keinerlei Rückschlüsse auf einzelne Anwender zulassen.

Sehr deutlich könne man erkennen, dass iPhone 3G und iPod touch der 2. Generation die verbreitetsten Geräte sind, mit fast gleichen Marktanteilen um jeweils 38 Prozent. Das iPhone 3GS liegt bei etwa 12,5 Prozent - was schon ein recht beachtlicher Anteil sei, wenn man bedenke, dass es erst seit kurzem erhältlich ist.

Laut Schade empfiehlt es sich also, insbesondere in der Spieleentwicklung, wo es auf das letzte Quäntchen Rechenleistung ankommt, für das Leistungsniveau des iPod touch der 2. Generation zu optimieren, um auf fast 90 Prozent der verkauften iDevices (iPod touch 2. Generation, iPhone 3G und iPhone 3GS) ein gutes Spielerlebnis zu erreichen. Für das ursprüngliche iPhone und den iPod touch der ersten Generation sei es unter Umständen sinnvoll, Grafikelemente und -effekte zu reduzieren. Andererseits sei es aber noch zu früh, dezidierte Highend-Versionen herauszubringen, die die enorme Rechenpower des iPhone 3GS voll unterstützen. Noch kritischer seien Anwendungen, die auf exklusiven Funktionen des iPhone 3GS basieren.

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Anonymer Nutzer 30. Jul 2009

iPhone Fans sind irgendwie schon Extremisten oder? Steht wo? Immer schön den Sinn...

UyR 30. Jul 2009

Natürlich nicht. Über Leute herziehen die mit ihren Geräten glücklich sind ist völlig...

Windowsfrustkopp 28. Jul 2009

Da gibt es seit Jahren keine Weiterentwicklung mehr.

Johann ohne Land 28. Jul 2009

Lieber Herr Schade, wie schade, daß Sie offenbar so Blauäugig tun. Sie können doch nicht...



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