Core i5 und i7 werden erst Anfang 2010 etwas sparsamer

Neue S-Serie mit Lynnfield-Kern soll nach den ersten Modellen erscheinen

Die Kette an gezielten oder auch zufälligen Indiskretionen rund um Intels nächste Prozessorgeneration für Mainstream-PCs reißt nicht ab. Diesmal neu: Für das erste Quartal 2010 sollen zwei Modelle geplant sein, die etwas weniger elektrische Leistung benötigen als die bisherigen CPUs mit Nehalem-Architektur.

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Die für gewöhnlich gut unterrichtete chinesische Webseite HPEPC hat die bisher bekanntgewordenen Quelleninformationen zu Intels nur dem Namen nach angekündigten Prozessoren mit Lynnfield-Kern zusammengefasst. Neben den bereits bekannten Modellen Core i7 870 (2,93 GHz) und Core i7 860 (2,8 GHz) sowie dem Core i5 750 (2,4 GHz) finden sich darin zwei neue Prozessoren für den Sockel LGA 1156.

Diese Modelle namens Core i5 750s (2,4 GHz) und Core i7 860s (2,53 GHz) sollen im ersten Quartal des Jahres 2010 erscheinen und eine TDP von 82 Watt aufweisen. Für die drei ersten Prozessoren mit Lynnfield-Kern sind den inoffiziellen Angaben der letzen Wochen nach 95 Watt vorgesehen. Die schon erhältlichen CPUs der Serie Core i7 mit dem Kern "Bloomfield" gibt Intel von 2,66 bis 3,33 GHz mit 130 Watt an - und nach den bisherigen Tests mit Bloomfield-CPUs reizen die Prozessoren diesen Rahmen, auch wegen des Turbo-Boost, häufig aus.

Prozessoren für den Massenmarkt

Gedacht ist die neue Serie der Core i7 mit verändertem Kern und auch der Core i5 aber für den Massenmarkt, also für PCs deutlich unter 1.000 Euro. Dort sind nicht nur teure Mainboards, wie sie der Core i7 bisher erfordert, sondern auch aufwendige Kühlsysteme nicht gerne gesehen, weil sie die Kosten nach oben treiben.

Daher hat sich Intel wohl auch entschieden - so die Daten von HKEPC denn stimmen -, mit dem Core i7 860s mit nur 2,53 GHz den bisher am niedrigsten getakteten Prozessor der Serie vorzubereiten. Der fast namensgleiche Core i7 860 kommt schon auf 2,8 GHz. Bei der gesamten Linie mit dem Namen "Core i" können die Prozessoren sich aber über den Turbo-Boost selbst übertakten, so dass auch der 860s laut HKEPC 3,46 GHz erreichen kann, wenn nicht alle Kerne ausgelastet sind. Ob Intel diesen Mechanismus für die sparsameren Nehalems noch überarbeitet und der Turbo weniger oft zugeschaltet wird, ist noch nicht bekannt.

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