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Erste Toshiba-Fernseher mit LED-Backlight

SV-Modelle 46SV685D und 55SV685D kommen zur IFA 2009. Toshiba hat zwei netzwerkfähige LCD-Flachbildfernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung angekündigt – den 46-Zoller 46SV685D und den 55-Zoller 55SV685D. Für HDMI-CEC-kompatible Fernseher hat Toshiba zudem einen Sat-Receiver angekündigt.
/ Christian Klaß
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Die LED-Hintergrundbeleuchtung hat Toshiba selbst entwickelt. Die Leuchtdioden können wie bei der Konkurrenz gruppenweise gedimmt werden, in diesem Fall durch Diffusionsfilter, was der Hersteller als "Galaxy Local Dimming" bezeichnet. Es erzielt ein dynamisches Kontrastverhältnis von 2.000.000:1, was etwa auch von LGs LH90-Serie erreicht wird.

Für eine flüssige Bewegungsdarstellung setzt Toshiba auf seine neue 200-Hz-Technik "ActiveVision M200Ultra". Sie basiert auf Zwischenbildberechnung und einem achtmal höheren Scanning der Hintergrundleuchten (Backlight-Scanning), womit das Scanning von Bildröhren simuliert werde. Auch bei der Farbwiedergabe und dem Skalieren von PAL-Material ("Resolution+") verspricht Toshiba eine gute Qualität.

Meta-Brain und DLNA

Bei den SV-Modellen wird die gesamte Bildverbesserung durch Toshibas neuen Bildprozessor Meta-Brain erledigt. Die optimalen Bildeinstellungen für die verschiedenen Bildquellen sollen die Fernseher automatisch einstellen, eine manuelle Justage ist aber weiterhin möglich. Ständig unterschiedliche Lautstärkepegel werden durch Dolby Volume geglättet.

Als DLNA-Clients können die Fernseher der SV-Serie von einem UPnP-Server bereitgestellte Bilder, Musik und Filme wiedergegeben werden. Datenblätter fehlen noch, unterstützt werden aber zumindest MP3 und DivX. Eine Serversoftware für Windows-PCs liefert Toshiba mit, sie kann Videomaterial bei Bedarf in Echtzeit in ein kompatibles Format umwandeln.

Von SD-Karten lassen sich Fotos direkt darstellen und von angeschlossenen USB-Datenträgern ebenfalls Bilder, Musik und Videos abspielen.

Schnittstellen der SV-Serie

Auch diese neuen Toshiba-Fernseher unterstützen die Instaport-Funktion, mit der die Umschaltzeit auf einen HDMI-Kanal trotz der HDCP-Kopierschutz-Autorisierung von etwa vier auf etwas mehr als zwei Sekunden reduziert wird.

Zu den Schnittstellen der beiden SV-Modelle zählen unter anderem 4x HDMI, 2x Scart, 1x VGA, ein Subwoofer-Ausgang und eine Ethernet-Schnittstelle. Ein Dolby-Digital-Plus-Decoder ist integriert. Bei den Empfängern werden DVB-T und DVB-C inklusive H.264-Decodierung unterstützt – DVB-S soll später folgen.

Mit einem Netzschalter lassen sich die Geräte auch komplett vom Stromnetz trennen. Das soll ebenso wie ein – laut Toshiba – sparsamer Stand-by-Modus und eine automatische Anpassung der Leuchtstärke auf das Umgebungslicht Energie sparen helfen. Außerdem konnte Toshiba das Materialgewicht im Vergleich zu den Modellen von 2007 um 22 Prozent und das Verpackungsmaterial um 48 Prozent verringern.

Toshibas 46-Zoll-LED-LCD-Fernseher 46SV685D soll 2.499 Euro kosten, der 55-Zoller 55SV685D wird laut offizieller Ankündigung bei 3.499 Euro liegen. Die Fernseher werden wahlweise in Silber oder Schwarz angeboten. Mit der Auslieferung will Toshiba im September 2009 beginnen, vermutlich kurz nach der Internationalen Funkausstellung (IFA), die vom 4. bis 9. September 2009 in Berlin stattfindet. Im Oktober 2009 sollen Varianten mit DVB-S-Modul folgen.

Satelliten-Receiver HD-S1

Zum Nachrüsten eines Satellitenempfängers auch für Fernseher anderer Hersteller hat Toshiba zudem noch eine Mini-Receiver-Box angekündigt. Die 35 x 146 x 150 mm große HD-S1 verschwindet hinter dem TV-Gerät. Sie wird mittels VESA-Montage-Adapter festgeschraubt, verfügt über einen CI-Slot und lässt sich mittels HDMI-CEC über die TV-Fernbedienung steuern. Alternativ kann eine separate Fernbedienung verwendet werden. Programmlisten für TV und Radio werden separat angelegt, die Softwareaktualisierung soll sich leicht vornehmen lassen. Ab Oktober 2009 soll die HD-S1 für 199 Euro erhältlich sein.


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