Suse Studio gestartet

Novell überarbeitet Appliance-Programm

Novells Suse Studio ist jetzt für die Allgemeinheit zugänglich. Damit können Anwender eine angepasste Suse-Variante erstellen. Die können als CD, Image für einen USB-Stick oder für eine Virtualisierungslösung angeboten werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Der Anwender hat bei Suse Studio die Wahl zwischen OpenSuse 11.1, Suse Linux Enterprise 10 oder Suse Linux Enterprise 11 als Basis für seine angepasste Suse-Variante. Dabei gibt es verschiedene Konfigurationsvorschläge wie Server, Gnome- oder KDE-Desktop oder ein minimales System mit X und IceWM. Weiter lässt sich Suse JeOS ("Just enough Operating System") als minimales Ausgangssystem wählen.

 

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Die Appliance kann dann entweder für 32- oder 64-Bit-Systeme erstellt werden. Dabei hat der Anwender dann die Möglichkeit, die enthaltenen Pakete anzupassen, um das System an seine Bedürfnisse anzupassen. Auch Einstellungen wie die verwendete Sprache oder das Hintergrundbild des Desktops lassen sich konfigurieren.

Als Ausgabeformat kann ein Diskimage gewählt werden, das sich auf einen USB-Stick laden lässt. Außerdem können Live-CDs beziehungsweise -DVDs oder virtuelle Maschinen für VMware oder Xen erstellt werden.

Novells Angebot richtet sich in erster Linie an unabhängige Softwarehersteller (ISV), die angepasste Linux-Varianten mit ihrer Software ausliefern wollen. Kunden müssen sich so idealerweise nicht um das zugrundeliegende Betriebssystem kümmern und das System enthält nur die für den Betrieb der jeweiligen Software notwendigen Komponenten. Updates für das Betriebssystem kommen von Novell - die Suse-Linux-Enterprise-Lizenz soll für Testzwecke kostenlos sein.

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Unter susestudio.com steht der Appliance-Baukasten zur Verfügung, anders als von Novell angekündigt aber noch nicht für alle. Interessierte könne sich auf der Seite für den geschlossenen Beta-Test bewerben.

Zudem bietet Novell im Rahmen des Suse Appliance Program den Suse Linux Enterprise Server für Amazon EC2 samt Support an. Auch dafür lassen sich Images mit Suse Studio erstellen. Später in diesem Jahr soll das Suse Appliance Toolkit folgen. Daraus steht ab sofort der Suse Lifecycle Management Server zum Testen bereit, der Authentifizierung und Zugangskontrolle für Appliance-Anbieter übernimmt und Systeme ihrer Kunden mit Updates versorgt. Zudem gibt es mit WebYaST ein webbasiertes Konfigurationssystem und die Mono-Server-Erweiterung, mit der sich bestehende .Net-Anwendungen auf Linux übertragen lassen sollen.

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su 23. Aug 2010

... Nutzer die nur klicki bunti gewohnt sind - gibt es bessere Linux Distros, wo man auch...

Guest 29. Dez 2009

Hallo ich benutze Opensuse 11.1 32 Bit version und bin sehr zufrieden damit.Das einzige...

schwudde 03. Aug 2009

Benutze seit langem Archlinux, aktueller Kernel 2.6.30. Da tut es die X-Fi (hab die X-Fi...

Himmerlarschund... 29. Jul 2009

Hey sieht cool aus, danke für den Tipp, ich schau's mir mal an.



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