Canon führt Bildstabilisierung auch für Drehbewegungen ein

Erstes Hybrid-IS-Objektiv soll noch 2009 erscheinen

Canon hat ein Bildstabilisierungssystem vorgestellt, das auch rotierende und verschiebende Bewegungen kompensieren soll. Bislang können nur horizontale und vertikale Zitterbewegungen ausgeglichen werden. Noch 2009 soll ein passendes Objektiv auf den Markt kommen.

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Canons und auch Nikons Bildstabilisierungssysteme sitzen direkt im Objektiv. Eine bewegliche Linsengruppe erhält dabei Daten von Sensoren, die die Kamerabewegung und die Position des Ausgleichselements messen.

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Bislang können die Ausgleichselemente nur horizontal oder vertikal gesteuert werden. Mit der neuen Technik sollen auch rotatorische Bewegungen eliminiert werden. Auch leichte lineare Verschiebungen können erkannt und ausgeglichen werden. Dazu werden weitere Sensoren im Objektiv verbaut. Mit dem Hybrid-Bildstabilisierungssystem von Canon sollen so noch verwacklungsärmere Bilder ohne Stativ möglich werden.

Neuer Hybrid-Bildstabilisator bekämpft komplexe Bewegungseinflüsse

Kleine, aber schnelle Drehbewegungen entstehen zum Beispiel beim Auslösevorgang oder durch die linke Stützhand. Lineare Verschiebungen fallen hingegen vor allem bei Makros oder Nahaufnahmen stark auf. Beiden Effekten soll das Hybridsystem zu Leibe rücken.

Canon brachte 1995 sein erstes Objektiv mit Bildstabilisator auf den Markt und hat derzeit 21 Objektive mit dieser Technik im Sortiment. Bereits im Jahr zuvor stellte Nikon sein Bildstabilisierungssystem vor.

Canon will bis Ende 2009 ein erstes Objektiv mit dem Hybrid-IS-System vorstellen. Preise und Daten davon verriet der Hersteller bislang nicht.

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