Abo
  • IT-Karriere:

Roboter putzen Solarzellen

Regensburger Wissenschaftler entwickeln Putzroboter für Solarkraftwerke

Roboter können Menschen mühsame Arbeiten abnehmen. Dazu gehört zum Beispiel, Solarzellen in Sonnenkraftwerken sauber zu halten. Regensburger Wissenschaftler entwickeln einen Roboter, der das in Zukunft übernehmen soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Solarenergie wird beliebter, Solarmodule zieren immer mehr Dächer. In sonnenreichen Gegenden entstehen riesige Solarparks, die Strom aus Sonnenlicht erzeugen sollen. Doch die Effizienz der Solarmodule sinkt, wenn sich Schmutz darauf ablagert. Sie zu putzen ist aber mühsam. Deshalb könnte künftig ein Roboter die Solarzellen sauberhalten. Entwickelt wird der Reinigungsroboter von der Hochschule Regensburg und mehreren Unternehmen.

Putzen und Schneeschippen

Stellenmarkt
  1. Vitrocell Systems GmbH, Waldkirch bei Freiburg
  2. Klosterfrau Berlin GmbH, Berlin

Im Sommer soll der PV-Servitor Solarzellen von Schmutz und Flechten befreien, im Winter vom Schnee. Doch damit sind seine Aufgaben nicht erschöpft: Nach den Vorstellungen der Entwickler soll der Serviceroboter auf seinen Putztouren auch die Solarzellen auf Schäden überprüfen. Dabei wollen die Entwickler neue Wege gehen, erklärt Gareth Monkman. Der Mechatroniker der Hochschule Regensburg ist für die technische Entwicklung des Putz- und Inspektionsroboters verantwortlich.

So will Monkman den Roboter zusätzlich mit neuartigen Sensoren ausstatten. "Das macht ja angewandte Forschung aus, dass wir Herkömmliches testen, verbessern, neu kombinieren und Neues entwickeln." In zwei Jahren, so die Vorstellung der Projektpartner, soll der Roboter serienreif sein.

Die Idee, einen Reinigungsroboter für Solarkraftwerke zu entwickeln, stammt von Marco Reichel, dem Chef des Projektpartners Manu Systems. Er hatte sie 2005 bei einem Besuch der Nasa, die ihm einen Inspektionsroboter für Sonnensegel im Weltall vorführte.

Mehr Ertrag durch Sauberkeit

Der Einsatz des Putzroboters soll die Effizienz der Solarkraftwerke verbessern. Durch regelmäßiges Reinigen der Solarmodule soll sich der Ertrag im Schnitt um bis zu 8 Prozent steigern lassen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 78,90€
  2. (aktuell u. a. HP 14-Zoll-Notebook für 389,00€, Asus ROG 27-Zoll-Monitor für 689,00€, Corsair...
  3. 26,99€ (Release am 26. Juli)
  4. 339,00€

N Reimann 30. Jul 2009

Ist der Roboter billiger als ein Arbeiter mit Mindestlohn der die Solarzellen säubert...

Bouncy 24. Jul 2009

wieso, das gibt dem ganzen doch einen netten philosophischen aspekt - sie arbeiten, um...

Terminator 23. Jul 2009

Da hat jemand schlecht recherchiert - solche Solar Roboter gibts doch schon lange, von...

Siga9876 23. Jul 2009

Sollte heute ja hoffentlich billiger gehen. Am besten ein Fischertechnik...

solarsurfer 23. Jul 2009

Nunja, die Form der Solarzellen in solchen "Solar-Parks" unterscheidet sich maßgeblich...


Folgen Sie uns
       


Samsungs Monitor The Space - Test

Der Space-Monitor von Samsung ist ungewöhnlich: Er wird mit einer Schraubzwinge an die Tischkante geklemmt. Das spart tatsächlich viel Platz. Mit 32 Zoll Diagonale und 4K-Auflösung ist auch genug Platz für die tägliche Arbeit vorhanden.

Samsungs Monitor The Space - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Von Bananen und Astronauten
Indiegames-Rundschau
Von Bananen und Astronauten

In Outer Wilds erlebt ein Astronaut in Murmeltier-Manier das immer gleiche Abenteuer, in My Friend Pedro tötet ein maskierter Auftragskiller im Auftrag einer Banane, dazu gibt es Horror von Lovecraft: Golem.de stellt die Indiegames-Highlights des Sommers vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  2. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter
  3. Indiegames-Rundschau Zwischen Fließband und Wanderlust

In eigener Sache: Zeig's uns!
In eigener Sache
Zeig's uns!

Golem kommt zu dir: Golem.de möchte noch mehr darüber wissen, was IT-Profis in ihrem Berufsalltag umtreibt. Dafür begleitet jeder unserer Redakteure eine Woche lang ein IT-Team eines Unternehmens. Welches? Dafür bitten wir um Vorschläge.

  1. In eigener Sache Golem.de bietet Seminar zu TLS an
  2. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  3. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

    •  /