Trekstor stellt Insolvenzantrag - soll aber gerettet werden
Vorläufiger Insolvenzverwalter zeigt sich optimistisch
Die Trekstor GmbH & Co. KG hat in dieser Woche einen Insolvenzantrag beim Insolvenzgericht Darmstadt gestellt. Der Insolvenzverwalter soll nun den Anbieter von tragbaren und stationären Abspielgeräten und USB-Datenträgern retten.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter von Trekstor wurde der Rechtsanwalt Jan Markus Plathner von der Frankfurter Kanzlei Brinkmann & Partner bestellt. Er soll den Geschäftsbetrieb fortführen und sanieren, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. Der Betrieb beschäftigt Mitarbeiter in Deutschland, Italien und Großbritannien. Die Produkte werden zum größten Teil am Sitz des Unternehmens in Lorsch gefertigt.
Plathner hat sich mit der Hausbank des Unternehmens, der Dresdner Bank, in Verbindung gesetzt, um die Finanzierung für das laufende Geschäft zu prüfen. Auch ein Großteil der Lieferanten und Kunden sei bereits informiert worden. Obwohl Unterstützung zugesagt worden sei und er sich wegen der geordneten Strukturen bei Trekstor optimistisch zeigt, mahnt Plathner: "Ein tragfähiges Sanierungskonzept bedarf der Unterstützung aller Beteiligten - insbesondere der Kunden und der Lieferanten".
In den kommenden Wochen soll nun "mit einem interdisziplinär arbeitenden Team und allen Beteiligten ein tragfähiges Sanierungskonzept" entwickelt werden. Ziel sei es, die Arbeitsplätze zu sichern und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten.
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