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Testplattform für offene Mainboards für 80 Euro

Cooler Master will Bastlern und Hardwaretestern das Leben leichter machen

In den Labors vieler Hardwaretester und bei PC-Enthusiasten gibt es ähnliche handgebaute Konstruktionen und auch schon einige professionelle PC-Gerippe - nun bringt Cooler Master mit seiner "Test Bench 1.0" eine recht kompakte Plattform für den Aufbau von offenen Rechnern auf den Markt.

Artikel veröffentlicht am ,

Nicht nur Hardwaretester, auch viele PC-Schrauber bevorzugen vor dem Einbau eines Mainboards ins Gehäuse einen sogenannten "Tischaufbau": Das Board wird auf eine nicht leitfähige Unterlage gepackt, beispielsweise seinen Karton, Netzteil und Laufwerke werden darum herum platziert. So lassen sich die Komponenten auf Funktion und Leistung testen und Details wie laute Lüfter fallen sofort auf.

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Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass es sehr viel Platz benötigt und das Mainboard und alle Komponenten nur über die Verkabelung geerdet sind, und nicht, wie es die Spezifikationen vorschreiben, auch über das Gehäuse. Bei der Test Bench von Cooler Master kann ein Mainboard auf die Oberseite des offenen Gehäuses gesteckt oder auch mit diesem verschraubt werden. Netzteil und Laufwerke finden darunter Platz. Im Prinzip ähnelt die Konstruktion einem der heute kaum noch gebräuchlichen Desktopgehäuse mit vertauschten Stockwerken - nur der Deckel fehlt.

In der Mainboard-Auflage sind Aussparungen für Kabel vorgesehen und auch für CPU-Kühler, die mit einer Backplate montiert werden müssen. Die Formfaktoren ATX, Micro-ATX sowie alle noch kleineren Bauarten wie Pico-ITX finden Platz. Die Aufnahme für das Netzteil ist mit Löchern versehen, im Idealfall wählt man jedoch einen Wandler, dessen Lüfter hinten bläst, um Board oder Unterseite der Test Bench nicht zu heizen. Tastschalter für Power und Rest sind an der Vorderseite vorhanden.

Abmessungen und Laufwerksschächte
Abmessungen und Laufwerksschächte
Die Laufwerke sind an der linken Vorderseite vorgesehen. Dafür stehen zwei Slots für 5,25-Zoll-Geräte bereit, dahinter ein weiterer für ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Zwei 3,5-Zoll-Festplatten (per Montagewinkel) und ein DVD-Laufwerk sind so aber nicht möglich. Dafür kann man sich aber immer noch mit einem externen optischen Laufwerk behelfen, was per USB-Kabel oder eSATA auch nicht im Weg ist. Mit 32 x 28,2 Zentimetern ist die Grundfläche der Testplattform recht kompakt und mit 10 Zentimetern auch nicht besonders hoch.

Die Test Bench 1.0 ist laut Cooler Master vorerst nur im eigenen Onlineshop für 79,95 Euro plus Versandkosten erhältlich. Bei Benutzung sollte nicht nur auf die Gefahren von offener Elektronik für diese selbst geachtet werden - so mancher offene Lüfter hat in der Redaktion von Golem.de schon seinen Blutzoll verlangt.



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Tjodalf_666 21. Mai 2010

http://www.sidewindercomputers.com/del80ffb08123.html So einer hat mir mal fast die...

Alternativ... 23. Jul 2009

Das hätte dir auch gut getan. FELV (Functional Extra Low Voltage).

gorgonash 23. Jul 2009

Jubb, hier is noch einer...

Esotherik... 23. Jul 2009

Klar, musst nur magnetfeld-gefiltertes, links-drehendes, mit rotem licht geladenem...

schmali 22. Jul 2009

Stimmt. Aber wo gibt es was vergleichbares? Ich finde es durchaus vorzeigetauglich. So...


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