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AMD mit weniger Verlust und abgestrafter Aktie

Erwartungen der Wall Street nicht erfüllt

Mit 330 Millionen US-Dollar Verlust konnte AMD im zweiten Quartal 2009 zwar ein besseres Ergebnis als im vorherigen Quartal erzielen, den US-Börsen war das aber nicht genug. Die Aktie gab nachbörslich um über 13 Prozent nach.

Nachdem Intel nur bedingt durch die Strafe der EU wegen unlauteren Wettbewerbs im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2009 in die roten Zahlen gerutscht war, lagen die Erwartungen auch für AMD hoch. Intel hatte durch wieder gestiegene Nachfrage bei Prozessoren ein Ende der Wirtschaftskrise für die PC-Branche vorausgesagt.

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Mit einem Umsatz von 1,184 Milliarden US-Dollar konnte AMD im zweiten Quartal nur wenig mehr bewegen als in den drei Monaten zuvor, als der Umsatz 1,177 Milliarden betrug. Gegenüber dem Vorjahresquartal, wo der Umsatz 1,349 Milliarden betrug, ist das aktuelle Ergebnis dennoch schwächer.

Dass der Verlust von Quartal zu Quartal von 416 auf 330 Millionen eingedämmt werden konnte, liegt vor allem an einem Einmaleffekt von 98 Millionen US-Dollar, den AMD durch den Verkauf von bereits abgeschriebenen Investitionsgütern erzielt hat. Die Gewinnmarge fiel mit 37 Prozent "enttäuschend" aus, so CEO Dirk Meyer. Acht Prozent davon sind zudem durch den Einmaleffekt bedingt.

AMDs ausführliche Bilanz weist zudem aus, dass der durchschnittliche Verkaufspreis von Prozessoren (ASP) nachgegeben hat, Ähnliches hatte auch Intel schon festgestellt. Diese Entwicklung ist ein Resultat des harten Wettbewerbs der beiden Chiphersteller. Gegenüber dem ersten Quartal 2009 waren die verkauften Stückzahlen aber stabil, im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 hat AMD jedoch weniger CPUs verkauft. Die Stückzahlen nennen beide Unternehmen nicht.

Die nach Börsenschluss in New York bekanntgegebenen Zahlen sorgten dafür, dass die AMD-Aktie im nachbörslichen Handel stark fiel, zeitweise deutlich über 13 Prozent. Zu Beginn des Handels in Frankfurt erholte sich das Papier leicht und hatte nach einer Stunde wieder gut ein Prozent zugelegt.

Für das dritte Quartal 2009 erwartet AMD in einer vorsichtigen Prognose wegen des noch immer unklaren wirtschaftlichen Umfelds leicht höhere Umsätze als im zweiten Quartal.


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