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Audi entwickelt ein Elektroauto

Fraunhofer-Institut unterstützt Audi beim Sicherheitskonzept. Audi hat ein Entwicklungsprojekt für ein Elektroauto ins Leben gerufen. An dem Projekt beteiligt sich auch das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering.
/ Werner Pluta
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Immer mehr Autohersteller stürzen sich auf die Elektroautos . Auch Audi hat ein Entwicklungsprogramm für Elektroautos namens "ePerformance" ins Leben gerufen. Dabei arbeiten die Ingolstädter mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern zusammen. Weitere Partner sind die RWTH Aachen und der Autozulieferer Bosch.

Im Rahmen des Projektes soll ein sportliches Elektroauto von Grund auf entstehen. Audi will unter anderem einen neuen elektrischen Antriebsstrang entwickeln sowie die elektrischen Komponenten im Auto optimieren. Das von Audi gegründete ePerfomance-Projekt wird im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität mit 22 Millionen Euro gefördert.

Die Fraunhofer-Forscher unterstützen die Audi-Entwickler beim Sicherheitskonzept des Autos. Das reicht von der Gefährdungs- und Risikoanalyse bis hin zur Sicherheitsarchitektur. Damit will das Fraunhofer IESE auch Referenzen für künftige Elektroautos schaffen. "Sowohl was die konkreten Sicherheitskonzepte, als auch was die eingesetzte Methodik betrifft, können wir hier die Zukunft des Automobils aktiv mitgestalten" , erklärt Peter Liggesmeyer, Leiter des Fraunhofer IESE.

Audi ist nicht der einzige deutsche Autobauer, der bei Elektroautos mit einem Partner zusammenarbeitet. Der Cabriobauer Karmann entwickelt zusammen mit dem Energieversorger EWE zusammen ein Elektroauto. Daimler kooperiert mit dem US-Elektroautohersteller Tesla Motors .


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