Abo
  • Services:

Free Software Foundation warnt weiter vor Mono

FSF: Microsofts Community Promise nicht ausreichend

Die Free Software Foundation (FSF) hält den Einsatz der quelloffenen .Net-Implementierung Mono weiter für unsicher. Auch Microsofts Versprechen, nicht gegen .Net-Implementierungen zu klagen, überzeugt die Kritiker nicht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die FSF warnt weiter davor, Programme in C# zu schreiben und sich von Mono abhängig zu machen. Dass Microsoft die beiden Standards C# und CLI - die Common Language Infrastructure, die .Net implementiert - unter das Community Promise gestellt hat, ändert die Meinung der FSF nicht. Microsoft verspricht im Rahmen des Community Promise "unwiderruflich", keine Patentklagen gegen solche Implementierungen einzureichen. Microsoft bezeichnet das Versprechen als rechtsbindend.

Stellenmarkt
  1. 10X Innovation GmbH & Co. KG, Berlin
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Microsofts Versprechen kam nach einer Diskussion über Mono, während der auch FSF-Grüner Richard Stallman vor Mono gewarnt hatte. Er sieht die Gefahr von Patentklagen durch Microsoft. Und auch das Community Promise überzeugt die FSF nicht.

Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit

Microsoft habe sich in der Vergangenheit eindeutig gegen Linux und Open Source positioniert und behauptet, die eigenen Patente würden durch Open Source verletzt. Die Patentklage gegen TomTom zeige, dass Microsoft willens sei, seine eigenen Patente durchzusetzen. Solche Äußerungen habe es in Bezug auf Mono bereits ebenfalls gegeben.

Das Problem sei nun, dass die beiden unter dem Community Promise verfügbaren Spezifikationen nur den Kern beschrieben. Es gebe aber bei Mono eine Reihe von Bibliotheken mit Funktionen, die nicht unter Microsofts Versprechen fielen. Allerdings sei dies nicht das einzige Problem mit Microsofts Versprechen, so dass es auch nicht sicher sei, Anwendungen zu schreiben, die die entsprechenden Bibliotheken nicht nutzen.

Wie wird die Formulierung "notwendig" ausgelegt?

Microsoft garantiere zudem nur für Patente, die für eine Implementierung "notwendig" sind, nicht zu klagen. Es sei aber wahrscheinlich, dass Microsoft genügend Patente halte, so dass eine komplette Implementierung eines davon auf jeden Fall verletze, selbst wenn die Technik nicht unbedingt notwendig sei. Es bestehe also weiter die Gefahr, dass Microsoft solche Patente für Klagen nutze.

Die FSF schlägt daher vor, Microsoft solle eine Patentlizenz an die Open-Source-Community vergeben, die alle von Mono eventuell verletzten Patente umfasse. So lange dies nicht geschehe, sollten Entwickler aber lieber weiter auf C# und Mono verzichten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 6,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 31,49€
  4. 44,98€ + USK-18-Versand

free as free... 20. Jul 2009

Die GPL zwingt keinen eine modifizierte Fassung einer Software zu veröffentlichen. Sie...

Frank2 20. Jul 2009

TomTom ist Microsoft ein Dorn im Auge, weil - sie einen *wirklich* tauglichen Navi...

Robmaster 19. Jul 2009

Ich finde das .net Framework auch sehr gut. Alleine schon das es Sprachunabhänig ist. Ich...

edcik 19. Jul 2009

Mal sehen: Linux hat jetzt, nach gerade einmal 19 Jahren, schon 0.68% Marktanteil...

Linux-Mono-User 19. Jul 2009

Kann nur von jemanden kommen, der sich nicht auskennt. Gibt genug, die unter Linux (ohne...


Folgen Sie uns
       


Sky Ticket TV-Stick im Test

Wir haben den Sky Ticket TV Stick getestet. Der Streamingstick mit Fernbedienung bringt Sky Ticket auf den Fernseher, wenn dieser den Streamingdienst des Pay-TV-Anbieters nicht unterstützt. Auf dem Stick läuft das aktuelle Sky Ticket, das im Vergleich zur Vorgängerversion erheblich verbessert wurde. Den Sky Ticket TV gibt es quasi kostenlos, weil dieser nur zusammen mit passenden Sky-Ticket-Abos im Wert von 30 Euro angeboten wird.

Sky Ticket TV-Stick im Test Video aufrufen
Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei
Gigabit
5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei

Fast täglich hören wir Erklärungen aus der Telekommunikationsbranche, was 5G erfüllen müsse und warum sonst das Ende der Welt drohe. Wir haben die Konzerngruppen nach Interessenlage kartografiert.
Ein IMHO von Achim Sawall

  1. Fixed Wireless Access Nokia bringt mehrere 100 MBit/s mit LTE ins Festnetz
  2. Funklöcher Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an
  3. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

    •  /