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KEF beendet Projekt DAB

Keine weitere Finanzierung für Digital Audio Broadcast. Wegen Erfolglosigkeit verweigert die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) weitere Finanzmittel für digitalen Hörfunk auf Basis von DAB. Allerdings hat die KEF ein Projektbudget für einen Neustart der Digitalisierung des Hörfunks freigegeben.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit ihrer Entscheidung beendet die KEF(öffnet im neuen Fenster) das Projekt DAB und verweigert die weitere Finanzierung. Allerdings stellt die KEF für die Gebührenperiode 2009 bis 2012 ein Projektbudget in Höhe von 30 Millionen Euro für die ARD und 12 Millionen Euro für das Deutschlandradio zur Verfügung, mit dem neu zu beantragende Entwicklungsprojekte zum digitalen Hörfunk finanziert werden sollen. Eventuelle Restmittel aus dem Projekt DAB könnten dann in dem neuen Projekt verwendet werden.

Für neue Projekte hat die KEF einen Katalog von zwölf Kriterien aufgestellt, um ARD und Deutschlandradio eine Orientierung zu geben, wie die Kommission eine Projektanmeldung bewerten wird. Darin fordert die KEF unter anderem Absprachen und konkrete Verpflichtungen der öffentlich-rechtlichen und privaten Programmanbieter zum Start des digitalen Hörfunks einschließlich eines Zeitplanes. Zudem muss ein Mehrwert gegenüber UKW deutlich gemacht und Aussagen zu einem flächendeckenden Verbund für Programmangebote in Deutschland getroffen werden.

Darüber hinaus fordert die KEF eine Auflistung der geplanter Zusatzdienste wie Visual Radio, TPEG-Verkehrsinformationen und Radio-Podcasts sowie eine Dokumentation, inwieweit die in Deutschland vorgesehenen Technologien auch im Ausland Verwendung finden. Auch will die Kommission Aussagen von Geräteherstellern zu den zu erwartenden Geräteangeboten mit Angaben zu den möglichen Lieferterminen und Preisbereichen.


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