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Das deutsche Gameslab forscht an der Spielezukunft

Berliner Hochschule eröffnet Labor für Spieleforschung

Wohin blickt ein Spieler, wenn er in fremden Welten kämpft? Welche typischen Bewegungsmuster gibt es? Das frisch eröffnete Gameslab der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft soll bei der universitären Forschung im Spielebereich helfen, steht aber auch Industriepartnern offen.

Die Infrarotkameras sehen alles - eigentlich. Bei der Eröffnung des Gameslab am 15. Juli 2009 hatten die Hightechgeräte allerdings noch ein paar Schwierigkeiten mit der Kalibrierung. Und taten sich schwer, als sie Michael Heine - Präsident der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) - ganz tief in die Augen blicken sollten. Die Infrarotkameras sind Teil eines Eyetracking-Systems, mit dem Forscher verfolgen können, welchen Bildschirmausschnitt ein Spieler ansieht, der sich beispielsweise in einer virtuellen Welt bewegt.

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Das Gameslab soll Wissenschaftlern wie Studenten der HTW helfen, sich langfristig im Kompetenzfeld "Games" zu etablieren. Besonders interessant seien, so die Gameslab-Leiter Carsten Busch und Thomas Bremer, neben technischen Aspekten auch kulturelle Hintergründe und Spieltheorie, soziale Lerneffekte und Serious Games sowie unterhaltsames Lernen.

Auswählen durch Starren

Mit Systemen wie der Eyetracking-Einrichtung lassen sich aber auch neue Spiele vor ihrer Veröffentlichung überprüfen: Blickt der Spieler dorthin, wo er hinblicken soll - oder lenken ihn Menüs und andere Elemente ab? Außerdem könnten sich derartige Systeme künftig zur Steuerung verwenden lassen. Dann würde es etwa ausreichen, einen Gegenstand im Inventar besonders intensiv anzustarren, um ihn auszuwählen.

Am neuen Gameslab der HTW gibt es noch eine Reihe ähnlicher Forschungsstationen, an denen sich die Besucher beim Eröffnungstag über die mögliche Zukunft der Computerspiele informieren. Auf einem riesigen, berührungsempfindlichen Tabletrechner läuft das Reaktionsspiel Snatch'Em, mit dem Studenten der HTW bei der ersten Verleihung des Deutschen Computerspielpreises in der Kategorie "Bestes Studentenkonzept" gewonnen haben. An einem anderen Terminal kann der Spieler auf einem Wii-Board-ähnlichen Eingabebrett durch eine kunterbunte Musikwelt surfen - und zwar mit Stereoskopiebrille in räumlichem 3D.

Motioncapturing

Ein Highlight des Gameslab ist das Motioncapturing-Studio - eines der größten in Deutschland. Dort erfassen zwölf Kameras in Echtzeit die Sensoren etwa auf dem Ganzkörperanzug eines Tänzers und wandeln sie in digitale Informationen um. Derartiges ist für Spieleentwickler nichts Neues, aber die Gameslab-Leute haben mehr vor: Sie können mit ihrem Labor Profile für typische Bewegungsmuster - etwa "unbeschwertes Laufen" - herausarbeiten, die dann eines Tages etwa in Animationsbibliotheken auf Abruf zur Weiterbearbeitung bereitstehen könnten.


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IT-Insurgent 17. Jul 2009

...und warum ist da ein Re: im Titel? ist die Forenredaktion ein bissi durcheinander...

kitler 17. Jul 2009

eyetracking wärend des spiels wäre insofern interessant, da das spiel weiß was du...

Denkstörung 17. Jul 2009

Papierloses Büro in Architektur/Planungsgesellschaften..

Atrocity 17. Jul 2009

In Deutschland Forschung für Computerspiele zu betreiben ist vergebene Liebesmühe. Wenn...

Semikolon 17. Jul 2009

Diese Tsiche sind sowieso sehr interessant, nicht nur für spiele. Sehr intuitive...



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