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Strampeln für den Bus

Fahrradfahrer erzeugen Strom für Hybridbusse

Geht es nach dem Designer Chiyu Chen, werden Radfahrer künftig Busse antreiben. Busse werden allerdings nicht mit Pedalen ausgestattet, sondern Fahrräder mit Generatoren und Stromspeichern. An Fahrradständern wird der Strom ins Netz eingespeist, um die Akkus von Hybridbussen zu laden. Der Radfahrer bekommt den erzeugten Strom gutgeschrieben - als Busfahrkarte.

Artikel veröffentlicht am ,

Rad- und Busfahrer beschuldigen sich gern gegenseitig der Rücksichtslosigkeit und mögen sich oft nicht besonders. Das könnte sich ändern, wenn die vom Londoner Designer Chiyu Chen entworfenen Elektromietfahrräder Hybrid2 eingeführt werden.

 

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Die Fahrräder sind mit einem Energierückgewinnungssystem ausgestattet, das Bremsenergie als Elektrizität in einem Superkondensator speichert. Gibt der Radler das Zweirad an einer Mietstation ab, wird der Strom ins Netz eingespeist, um die Akkus der Hybridbusse zu laden.

Das Kernstück des Fahrrads ist die sogenannte Hybrake. Das ist ein Generator, der in der Nabe des Vorderrades sitzt - vergleichbar heutigen Nabendynamos, die Bewegungsenergie in Strom für die Fahrradbeleuchtung wandeln. Chens Nabendynamo erzeugt Strom während der Fahrt und beim Bremsen und speist ihn in Superkondensatoren, die in den Handbremsen sitzen. Stellt der Radler das Zweirad an den Fahrradständer zurück, dann klappt er die beiden Lenkerenden ab und verbindet sie mit dem Ständer. So können die Kondensatoren den gespeicherten Strom ins Netz einspeisen.

Fahrkarten für Strom

Chens Idee ist, mit dem Strom Hybridbusse, wie sie der Londoner Nahverkehrsbetreiber Transport for London angeschafft hat, zu laden und so zum sauberen Straßenverkehr beizutragen. Allerdings soll nicht nur der Busbetreiber profitieren. Chens System sieht vor, dass der Radler den von ihm erzeugten Strom gutgeschrieben bekommt. Der Ständer, an dem das Mietrad angeschlossen wird, verfügt neben dem Stromanschluss über einen solarbetriebenen Leser für eine Chipkarte wie die Oyster Card. Für den Strom, den der Radler ins Netz einspeist, wird ein Gegenwert auf seine Karte gebucht, für den er Bus oder U-Bahn fahren kann.

Die Fahrradständer sollen in der Nähe von Bushaltestellen aufgestellt werden. Aus zwei Gründen, erläutert Chen: Zum einen könnten so die Akkus der Busse während des Halts geladen werden. Zum anderen soll die Nähe der Verkehrssysteme Pendlern den Umstieg von einem Verkehrsmittel auf das andere attraktiv machen.



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offroadmovie 31. Jul 2009

Interessant, was rauskommt, wenn in einem Forum für "IT Profis" über die Sinnhaftigkeit...

Aha 18. Jul 2009

NaDys sind ständig an... und Du bist leicht assozial.

Fitnessradler 17. Jul 2009

Das allerlustichste daran is ja, daß die Fettmoggeln die sich da beim Spinnen quälen mit...

grueni 17. Jul 2009

Der Wirkungsgrad kann von 0 bis 100% gehen (zumindest theoretisch). Negativ kann er...

asöljkfw 17. Jul 2009

Danke für den Verweis. Das ist mal was nützliches!


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