"Postville" kurz vor Marktstart: Intels SSDs werden billiger

Neue Laufwerke werden pro Megabyte billiger

In deutschen Preisvergleichen ist die von Intel bisher nur unter dem Codenamen "Postville" geführte neue SSD-Serie des Unternehmens aufgetaucht. Die Laufwerke sind bis zu 320 GByte groß und pro Megabyte günstiger als ihre Vorgänger.

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Intel hat die neue SSD-Serie, für die noch kein Markenname bekannt ist, bisher noch nicht angekündigt - sie findet sich jedoch schon als "Postville" in Preisvergleichen. Zwei Laufwerke mit 80 und 160 GByte Kapazität sind mit Preisen gelistet, ein weiteres mit 320 GByte steht noch ohne Preisangabe in den Tabellen.

Die beiden kleineren Laufwerke sind etwas günstiger als die bisherigen Modelle der Mainstream-Serie. Die SSD mit der Markenbezeichnung X25-M mit 80 GByte kostet derzeit ab 270 Euro, das Postville-Laufwerk gleicher Größe laut den Preisvergleichen rund 200 Euro. Gleiches gilt für die 160-GByte-Version: Diese X25-M ist bisher nicht unter 500 Euro zu haben, die Postville-Version dieser Kapazität soll unter 400 Euro kosten. Lieferbar sind die neuen Geräte noch nicht, so dass diese Preisangaben der Händler noch mit Vorsicht zu genießen sind.

Intel kann die neuen SSDs jedoch günstiger anbieten, da sie mit MLC-Flashbausteinen in 34 Nanometern Strukturbreite gefertigt werden sollen. Die ersten Muster dieser Chips konnte das Joint Venture IM Flash von Intel und Micron bereits im Mai 2008 zeigen.

Ob Intel den Controller der SSDs für die Postville-Generation überarbeitet, ist noch nicht bekannt. Derzeit arbeiten die Controller in den Serien Mainstream und Extreme mit zehn Kanälen, was Lesegeschwindigkeiten über 200 MByte/s bringt. Durch Firmwareupdates konnte Intel die Geschwindigkeit nach dem Marktstart dieser Laufwerke noch weiter steigern, auch wenn die Kapazität fast ausgeschöpft ist.

Die teurere Extreme-Serie ist vor allem beim Schreiben schneller, weil sie auf Single-Level-Cells (SLC) setzt, wofür aber mehr Chips nötig sind. Ebenfalls noch nicht bekannt ist, ob Intel und IM Flash auch bald SLC-SSDs mit 34 Nanometer-Chips anbieten wollen.

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