Kernel-Updates unter Ubuntu ohne Neustart

Ksplice Uptrack gestartet

Die Software Ksplice steht jetzt für Ubuntu als kostenloser Dienst zur Verfügung. Damit lassen sich Sicherheitsupdates für den Linux-Kernel einspielen, ohne dass anschließend ein Neustart des Systems nötig ist.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Ksplice wurde am Massachusetts Institute of Technology entwickelt. Mittlerweile haben die Programmierer eine Firma gegründet, um ihren Dienst weiterzuentwickeln. Ksplice ermöglicht es, Sicherheitsupdates für den Kernel ohne Neustart einzuspielen.

Das ist besonders in Serverumgebungen interessant. Denn normalerweise ist ein Neustart bei Änderungen am Kernel erforderlich. Und während des Systemstarts sind die auf dem Server laufenden Dienste nicht erreichbar. Ksplice soll dabei mit jedem Linux-Kernel 2.6.x funktionieren, auch wenn dieser spezielle Patches enthält. Auch in virtuellen Maschinen soll Ksplice arbeiten. Nach Angaben der Entwickler haben sich so 88 Prozent aller in letzter Zeit für den x86-Kernel veröffentlichten Sicherheitsupdates mit Ksplice ohne Neustart einspielen lassen, ohne dass dafür neuer Code geschrieben werden musste. Bei anderen Patches mussten die Ksplice-Entwickler etwas Code schreiben, damit die Änderungen mit ihrer Technik aktiviert werden können.

Ksplice vergleicht dafür den laufenden Kernel mit den in Patchform vorliegenden Änderungen und speist diese dann über den Speicher ein. Mit Ksplice Uptrack steht der Dienst Nutzern von Ubuntu 9.04 jetzt zum Ausprobieren zur Verfügung. Dafür muss nur das von Ksplice zur Verfügung gestellte DEB-Paket installiert werden. Die Entwickler erklären in einer Anleitung, wie das System anschließend bedient wird.

Das Unternehmen Ksplice hat zudem gerade 100.000 US-Dollar von der National Science Foundation erhalten. Das Geld soll in die Weiterentwicklung der Technik investiert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


WarumLinuxBesse... 08. Okt 2017

Stefan9988 Logisch, dass ein Modul das gerade verwendet wird nicht ausgetauscht werden...

Der Kaiser! 28. Jul 2009

Sind die mit Schokostückchen? :P

Verwundert 17. Jul 2009

Und genau das kann man sich hiermit sparen du Tiefflieger

e-user 17. Jul 2009

Wie kommst Du darauf? Ich bin Fedora-Projektmitglied (outing ;) und mir ist nichts in...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /