Abo
  • Services:

EA legt sich mit Martial-Arts-Verband an

Streit zwischen EA Sports und Kampfsportverband UFC

Die Kampfsportart "Mixed Martial Arts" (MMA) ist umstritten. Jetzt sorgen Electronic Arts und der wichtigste MMA-Verband mit öffentlichen Vorwürfen dafür, das Image der Kampfsportart weiter zu ramponieren - wegen eines MMA-Spiels, das EA Sports für Xbox 360 und Playstation 3 produziert.

Artikel veröffentlicht am ,

"Ich befinde mich im Krieg mit EA", sagte Dana White zu US-Medien. White ist Chef der Ultimate Fighting Championship, dem wichtigsten Verband der Sportart Mixed Martial Arts. Er ist sauer, weil Electronic Arts derzeit unter dem Titel "MMA" ein Spiel in seiner Sportart entwickelt. Dabei hatte ihm der Publisher bei früheren Kontakten stets Absagen erteilt: "Ihr macht keinen richtigen Sport. Wir fassen das nicht an. Wir wollen damit nichts zu tun haben", habe White zu hören bekommen.

Stellenmarkt
  1. SoftProject GmbH, Ettlingen
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Seitdem hat sich die Lage geändert: Im Mai 2009 hat THQ gemeinsam mit dem Verband das Spiel UFC 2009 Championship veröffentlicht. Rund zwei Millionen Exemplare wurden nach Unternehmensangaben weltweit ausgeliefert. Die MMA-Ankündigung von EA Sports sieht White nun offenbar als Frontalangriff auf sein Programm - und droht Sportlern, die Electronic Arts eine Lizenz zur Verwendung ihres Namens und Aussehens erteilen, mit dem Rauswurf aus seinem Verband und der Sperrung bei Kämpfen.

EA Sports hat bislang zurückhaltend auf die Angriffe des UFC reagiert. Peter Moore, Chef der Sportsparte bei Electronic Arts, hat sich auf seinem Blog im Zusammenhang mit den Vorwürfen demonstrativ als langjähriger Fan der Sportart geoutet. Er betont, dass EA mit der Arbeit an ersten MMA-Konzepten begonnen habe, als er selbst zu dem Konzern gewechselt sei - vor über zwei Jahren.

Mixed Martial Arts verwendet Schlag- und Tritttechniken aus mehreren Kampfsportarten, allerdings darf im Bodenkampf geschlagen und zum Teil getreten werden. Fans verweisen darauf, dass MMA der legitime Nachfolger des altgriechischen Pankration aus der Zeit der ersten Olympischen Spiele sei. Kritiker - darunter Politiker - fordern ein Verbot der Sportart wegen ihrer Brutalität. Mehrfach sind Sportler nach Kämpfen an ihren Verletzungen gestorben. Einige deutsche Medien bringen Mixed Martial Arts auch in Verbindung mit der rechtsradikalen Szene, denn in Ostdeutschland waren bei einigen Veranstaltungen nationalsozialistische Symbole zu sehen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 8,99€
  2. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. (-20%) 47,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

franzMitKranz 16. Jul 2009

weil vielleicht mehr leute wrestlen?

redwolf 15. Jul 2009

Gut das keiner diesen Text hier liest.

redwolf 15. Jul 2009

Weil wir gerne hassen was andere machen oder verächtlich die Nase rümpfen. Das fängt...

Mr Imbissman 15. Jul 2009

"What's this? (I may be paranoid but not an android)"

yoyo321 15. Jul 2009

Doch Spass beiseite, ich habe MMA sehr gerne geschaut. Insbesonderere UFC, weil ich nur...


Folgen Sie uns
       


Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live

Lara Croft steht kurz vor ihrer Metamorphose, Dragon Quest 11 und Final Fantasy 14 erblühen in Europa und zwei ganz neue Spieleserien hat Square Enix auch noch vorgestellt. Wie fanden wir das?

Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /