Patch-Zeit: Microsoft beseitigt schwere Sicherheitslücken

Sechs Sicherheitsupdates für Windows XP bis Vista

Es ist Patch-Day und Microsoft hat mehrere schwere Sicherheitslücken beseitigt. Das Unternehmen rät dringend zur Aktualisierung von Windows XP, 2000, Windows Server 2003/2008 und Vista. Ein großer Teil der zu schließenden Sicherheitslücken ermöglicht Angreifern das Ausführen von Programmcode aus der Ferne.

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Das erste der insgesamt sechs Sicherheitsupdates behebt zwei Lücken im Embedded-OpenType-Schriftartmodul. Ein Angreifer, dem es gelingt, eine dieser Lücken auszunutzen, kann aus der Ferne die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Das beinhaltet die Installation von Programmen sowie das Anzeigen, Ändern und Löschen von Daten wie das Erstellen von Benutzerkonten mit sämtlichen Rechten.

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Beseitigt werden auch drei Sicherheitslücken in Microsofts DirectShow, die die Ausführung von Remote-Code ermöglichen, wenn ein Benutzer eine präparierte QuickTime-Mediendatei öffnet. Ein Angreifer kann dann Code mit den gleichen Benutzerrechten wie der lokale Benutzer ausführen, was vor allem bei Administratorenzugängen relevant ist.

Mit dem kumulativen Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill-Bits wird eine Sicherheitslücke im Video-ActiveX-Steuerelement beseitigt. Sie ermöglichte es per Webseitenaufruf mit dem Internet Explorer beliebigen Code auf dem PC auszuführen.

Behoben wird auch ein Sicherheitsproblem in Microsofts Virtual PC und Virtual Server. Hier konnte ebenfalls beliebiger Code ausgeführt und vollständige Kontrolle über ein betroffenes Gastsystem erlangt werden.

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Auch eine Sicherheitslücke im Internet Security and Acceleration (ISA) Server 2006 wird von Microsoft mit einem Sicherheitsupdate beseitigt. Es verhindert, dass Angreifer sich höhere Berechtigungen ergattern, indem sie erfolgreich ein Benutzerkonto mit Administratorberechtigungen für einen ISA Server nachahmen, das laut Beschreibung für eine Radius-Einmalkennwort-Authentifizierung und die Authentifizierungsdelegation mit eingeschränkter Kerberos-Delegierung konfiguriert ist.

Das letzte der sechs Sicherheitsupdates widmet sich einem Sicherheitsloch im Microsoft Office Publisher, das eine Remotecodeausführung ermöglichen kann, wenn ein Nutzer eine präparierte Publisher-Datei öffnet. Damit kann ein Angreifer die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.

Über das Windows-Update können die im Microsoft Security Bulletin Summary für Juli 2009 beschriebenen Sicherheitspatches bereits eingespielt werden. Danach ist ein Neustart des Rechners erforderlich.

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