Abo
  • Services:

Verbraucherschützer gehen gegen soziale Netzwerke vor

AGB und Datenschutz bei MySpace, Facebook, Lokalisten, WKW und Xing im Visier

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nimmt die Anbieter sozialer Netzwerke ins Visier. Er leitete Unterlassungsverfahren gegen die Plattformen MySpace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-wen und Xing ein.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Verbraucherschützer kritisieren Vertragsbedingungen und Datenschutzbestimmungen, die Nutzer benachteiligen und den Betreibern weitgehende Rechte einräumen. Im Kern geht es um Regelungen zur umfassenden Datennutzung und -verarbeitung, die oft ohne Einwilligung des Nutzers und weit über den eigentlichen Zweck hinaus erfolgten.

Stellenmarkt
  1. Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Hamburg
  2. AFS Aviation Fuel Services GmbH, Hamburg

"Die Bedeutung sozialer Netzwerke nimmt stetig zu. Jetzt müssen die Betreiber ihre Hausaufgaben in Sachen Verbraucherschutz machen", kommentiert vzbv-Vorstand Gerd Billen das Vorgehen. Und weiter: "Dem Betreiber alle Rechte - dem Verbraucher bleibt das Schlechte: Nach diesem Motto scheinen die sozialen Netzwerke viel zu häufig zu verfahren". Angesichts einer Vielzahl von Selbstverpflichtungen und anderer Erklärungen der Betreiber hatten die Verbraucherschützer "nicht mit solch schlechten Standards gerechnet".

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert die Anbieter auf, Voreinstellungen für die Datennutzung schon bei der Registrierung nutzerfreundlich zu gestalten. So sollen die Betreiber sicherstellen, dass Daten nur verwendet werden dürfen, wenn der Nutzer ausdrücklich einwilligt. Dies gelte für jede Form der Werbung ebenso wie für die Frage, ob die eigenen Daten über Suchmaschinen aufzufinden sind.

Auch beim Urheberrecht liege einiges im Argen, denn einige Anbieter lassen sich laut AGB vom Nutzer umfängliche Rechte an von ihnen erstellten Inhalten übertragen, so dass mit den Inhalten beliebig verfahren werden kann. So sei es möglich, dass "Privatfotos ungefragt in einer Zeitung oder im Fernsehen landen", heißt es in einer Erklärung der Verbraucherschützer.

Darüber hinaus kritisieren die Verbraucherschützer, dass sich einige Anbieter das Recht vorbehalten, "aus beliebigen Gründen" Inhalte zu löschen oder "ohne vorherige Mitteilung" und "ohne Angabe von Gründen" den Zugang für Mitglieder zu sperren. Sie fordern, dass in solchen Fällen die Nutzer informiert werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 111€ (nur bis 20 Uhr)
  2. 88€
  3. (u. a. Logitech G Pro Gaming-Maus für 37€)
  4. (u. a. Samsung Galaxy S8 für 469€ und S8+ für 569€)

redwolf 17. Jul 2009

Ich bin auch Forennutzer, wie Forenbetreiber und muss sagen, dass i.d.R. ein...

DaM 14. Jul 2009

jap! ich zuckte bei der aufzählung auch kurz...

RE:sdf-fds 14. Jul 2009

Referenz:" "(sdf-fds). Diesem Herrn sdf-fds und den betreffenden sogenannten sozialen...

`s 14. Jul 2009

Dreifach-AUA! Falscher Plural, falsche Sprache, falsches Zeichen!

Pulli 14. Jul 2009

Das Einverständnis des Urhebers haben sie ja, wenn der die AGB bestätigt. Das ist doch...


Folgen Sie uns
       


Hackerangriff auf die Bundesregierung - Interview

Golem.de-Security-Redakteur Hauke Gierow klärt über den Hackerangriff auf die Bundesregierung auf.

Hackerangriff auf die Bundesregierung - Interview Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /