Universität Sao Paulo will an Openmoko mitarbeiten
Erst Anfang 2009 hatte das Unternehmen Openmoko die Entwicklung des Freerunner-Smartphones komplett an die Community übergeben . Die FIC-Tochter Openmoko(öffnet im neuen Fenster) will an einem neuen Gerät arbeiten, zu dem es offiziell noch keine Details gibt.
Nun könnte das Projekt(öffnet im neuen Fenster) wichtige Unterstützung bekommen: Die Universität Sao Paulo(öffnet im neuen Fenster) plant, an dem Gerät mitzuarbeiten. Das berichtet Open-Source-Guru John "Maddog" Hall auf der Openmoko-Mailingliste(öffnet im neuen Fenster) .
Hall hatte mit Dr. Marcelo Zuffo, Professor an der Universität Sao Paulo, im Rahmen eines anderen Projektes zu tun und ihn gefragt, ob er sich vorstellen könne, am Freerunner mitzuarbeiten. Bei mehreren Treffen habe er sich mit Zuffo dann über die Ziele der Community unterhalten, so Hall. Daraufhin habe Zuffo erklärt, er und sein Institut(öffnet im neuen Fenster) wollten das Projekt unterstützen.
Zuffo habe sich über das Openmoko-Freerunner-Projekt auch mit dem brasilianischen Telekommunikationsminister unterhalten, der davon begeistert sei und es unterstützen wolle. Die Universität selbst habe Erfahrung im Telekommunikationsbereich, speziell was Telefoniecodecs und -sicherheit angeht, so Hall weiter. Außerdem könne die Universität neue integrierte Schaltkreise entwickeln und bis zu 10.000 Schaltkreise alle 30 Sekunden produzieren. Ziel der Universität sei dabei, diese Schaltkreise frei zu lizenzieren, so dass es sich nicht um eine kommerzielle Produktion handle.
Zudem wolle die Universität gerne die Mailingliste des Openmoko-Projektes hosten und könnte auch andere Ressourcen zur Verfügung stellen. Auch rechtlicher Dinge kann sich die Universität annehmen.
Nun müsse geklärt werden, wie die Zusammenarbeit mit der Community konkret ablaufen könnte, schreibt Hall. Er selbst möchte dies mit koordinieren. Zumindest aber könnte die Zukunft des Projektes ein Stück klarer sein. Zumal bisher noch nicht bekannt war, wie eine neue Hardwareversion des Gerätes produziert werden könnte.



