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Test: Nokias N97 bleibt hinter den Erwartungen zurück

Leider macht sich bei der Arbeit mit dem N97 schnell bemerkbar, dass die Bedienung nicht ganz konsistent ist. Normalerweise werden Programme und andere Menüpunkte aktiviert, indem einmal darauf getippt wird. Listenelemente in Programmen hingegen benötigen zweifaches Tippen. Nur: Wird ein Programm geöffnet, ist das erste Listenelement bereits markiert. Daher genügt es dann wieder doch, nur einmal zu tippen - zweimaliges Tippen aktiviert gegebenenfalls bereits eine unerwünschte Option. Für den Nutzer wäre es einfacher gewesen, hätte Nokia auf diese Unterscheidung verzichtet. So muss der Anwender immer umdenken, was nicht intuitiv ist.

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Gewöhnliches S60-System

Darüber hinaus entpuppt sich das Betriebssystem des Smartphones recht schnell als typisches S60-System. Der Symbian S60 5th Edition hat Nokia zwar eine Touchscreenbedieung aufgedrückt, das grundlegende Bedienkonzept aber nicht überdacht. Wer schon einmal mit einem S60-Telefon gearbeitet hat, wird viele Elemente wiedererkennen. Dazu gehören die beiden Softkeys links und rechts unten im Display, die in Anwendungen in der Regel "Optionen" und "Schließen" heißen und hier natürlich direkt angetippt werden können. Das Hauptmenü wird wie üblich über eine Hardwaretaste geöffnet. Langes Drücken dieser Taste bringt wie von S60 gewohnt einen einfachen Taskmanager hervor, der den Wechsel zwischen parallel laufenden Programmen erlaubt. Durch langen Druck auf ein Programmsymbol erscheint ein Menü, um eine Anwendung zu schließen. Die Anordnung der Programme im Menü kann einfach mit dem Finger erfolgen. Ruht der auf einem Programmsymbol, kann es anschließend verschoben und so auch in einen anderen Ordner gelegt werden. Alternativ lassen sich die Programme mit dem Fünf-Wege-Navigator markieren und dann verschieben.

Die vorinstallierten Programme sind ebenfalls bekannt und unverändert. Neben einer Kontaktverwaltung gibt es einen Kalender, wobei die üblichen von Symbian bekannten Unzulänglichkeiten noch immer vorhanden sind. So übernimmt der Kalender noch immer nicht die in der Kontaktverwaltung eingetragenen Geburtstage. Dafür kennt die Kontaktverwaltung mittlerweile unzählige Details, auch Facebook-Links können gespeichert werden.

Beim Browser verwendet Nokia weiter den S60-Browser, der keine Tabs unterstützt, so dass immer nur eine Seite geladen werden kann. Im Acid3-Test schneidet Nokias Browser nur mäßig ab: Er schaffte 47 von 100 Punkten. Der Safari-Browser des neuen iPhone 3GS erreicht hingegen 97 Punkte. Nokia Maps ist vorinstalliert und verwendet den verbauten GPS-Empfänger in dem Gerät. Wer das Gerät damit aber zum Navigationsgerät ausbauen will, muss die entsprechenden Zusätze von Nokia kaufen.

Weiterhin ist Software vorinstalliert, um PDF- und Microsoft-Office-Dateien zu betrachten.

 Test: Nokias N97 bleibt hinter den Erwartungen zurückTest: Nokias N97 bleibt hinter den Erwartungen zurück 

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Frank1969 18. Okt 2010

ich habe zugegegbenermaßen viele termine, mails und kalendereinträge. das n97 ist leider...

A. H. 18. Okt 2010

Ich habe mir in Ruhe alles durchgelesen, was hier so alle an Kommentare abgegeben haben...

jega 02. Sep 2009

haaallo ich seid bei golem...was erwartet ihr, ich schau mir die seite auch nur wegen den...

Stefan1 23. Aug 2009

Doppelpost, sorry. Bitte löschen.

Anonymer Nutzer 21. Aug 2009

Wer braucht die auch, solange sie funktioniert? Ich finde es immer wieder erschreckend...


Handy-sparen.de / 17. Jul 2009



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