Handschellen statt Handheld - Neues von Gizmondo

Bo Stefan Eriksson wieder in Haft und Gizmondo 2 scheint auch gescheitert

Bo Stefan Eriksson, einer der ehemaligen Gizmondo-Chefs, muss wieder ins Gefängnis. Diesmal in seinem Heimatland Schweden. Die Tiger-Telematics-Tochter Gizmondo Europe war 2006 bei der Etablierung eines eigenen Spielehandhelds gescheitert.

Artikel veröffentlicht am ,

International bekannt wurde Bo Stefan Eriksson, als er Anfang 2006 in den USA auf einem kalifornischen Highway betrunken einen der seltenen - und in diesem Fall illegal importierten - Ferraris vom Typ "Enzo" zu Schrott fuhr. Dafür ging er im November 2006 in den USA ins Gefängnis, wurde Ende Dezember 2008 verlegt und Anfang 2009 frühzeitig aus der Haft entlassen und des Landes verwiesen. Zurück in Schweden wurde Eriksson im März 2009 verhaftet.

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Laut der schwedischen Nachrichtenwebsite The Local wurde Eriksson nun unter anderem wegen versuchter Erpressung und Raubes zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt. Die meisten Anklagepunkte - darunter auch schwere Körperverletzung - konnten Eriksson laut dem Bericht nicht nachgewiesen werden.

Zwei Mitangeklagte wurden im Rahmen des Verfahrens ebenfalls verurteilt, einer zu acht Monaten Gefängnis, ein weiterer erhielt eine Bewährungsstrafe. Fünf weitere Angeklagte wurden freigesprochen. Bereits Anfang 1990 soll Eriksson eine kriminelle Vereinigung, die Uppsalsa Mafia, angeführt haben.

Drama seit 2006

Das britische Unternehmen Tiger Telematics hatte sich 2006 gezwungen gesehen, sein defizitäres Spielehandheld-Unternehmen Gizmondo Europe zu schließen und ging schließlich selbst bankrott. Gizmondo Europe sollte das Spielehandheld Gizmondo in Europa vertreiben, was ihm mangels ansprechender Spiele aber nicht gelang.

Auch der schwedische Gizmondo-Gründer Carl Freer hat eine zweifelhafte Vergangenheit, wie auf Wikipedia nachzulesen ist. Er kam 2006 ebenfalls in die Schlagzeilen, weil er sich in den USA als Polizist ausgegeben haben soll, um mit gefälschten Dokumenten eine Waffe zu kaufen. Er wurde kurz danach verhaftet und bei der Durchsuchung seiner Wohnung und seiner Yacht wurden mehrere Gewehre und Handfeuerwaffen gefunden. Nach US-Recht hätte der Schwede in den USA als Privatmann keine Waffen kaufen dürfen.

Website offline

Freer meldete sich im Jahr 2008 wieder - mit einem Start-up-Unternehmen namens Media Power und der Ankündigung eines Gizmondo 2. Es sollte erst 2008 erscheinen, dann im November 2009. Mittlerweile ist von dem Projekt aber nichts mehr zu hören und die Website offline. Zu Freers Media-Power-Partnern zählte Mikael Ljungman, der im April 2009 in Schweden verhaftet wurde. Laut der Aussage eines Komplizen soll er in einen der schwersten Betrugsfälle Dänemarks verwickelt sein.

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ElGecko 17. Jul 2009

So isses. Der Unterschied liegt in der Transparenz. Ich finde es äußerst interessant, der...

Rock a bit baby 13. Jul 2009

was soll denn der Quatsch mit dem illegal importierten Ferrari? Also sind wir nun frei...

Sfu 13. Jul 2009

Dann wärst du auch schon im Knast mein freund, und versuch mir bloß nicht weiszumachen...

awsnm 13. Jul 2009

ist eh hässlich. Und alle Ferrari sidn scheiße. Fiat-Gelumpe.

Rich4rd_Th4rd 13. Jul 2009

Ne, du bist der einzig wahre -.-



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