IPTV: Telekom hat erst 30.000 Bundesliga-Kunden

Auch die Produktion von Constantin dürfte nicht billig werden - der Sender hat als Moderator unter anderem Johannes B. Kerner verpflichtet. Für die Rechte soll die Telekom aber nur noch 35 Millionen Euro pro Saison gezahlt haben. Premiere hat indes die Live-Rechte für die Übertragung im herkömmlichen Fernsehen ersteigert und ist damit jetzt Konkurrent der Telekom.

Premiere erklärte am Donnerstag nur, man befinde sich in Verhandlungen mit der Telekom. In Branchenkreisen heißt es, dabei gehe es auch darum, was nach der Kündigung mit den rund 30.000 Premiere-Bundesliga-Kunden passiert, die bislang die Kicker via Telekom-TV verfolgt haben.

Der Fernsehmarkt in Deutschland ist hart umkämpft. Anders als in anderen Ländern sind die Kunden hier gewohnt, zahlreiche Sender umsonst empfangen zu können. Entsprechend niedrig ist die Bereitschaft, für Inhalte zu bezahlen. Die Telekom will den Preis für ihr TV-Angebot aber nicht senken. "Wir sind schon sehr günstig", sagt Deutschland-Chef Niek Jan van Damme. "Wir müssen den Kunden nur besser erklären, was IPTV alles kann."

Zu den Vorzügen gehören unter anderem zeitversetztes Fernsehen, interaktive Dienste wie die Wiederholung von bestimmten Szenen oder Zusatzinformationen wie die aktuelle Bundesliga-Tabelle per Knopfdruck auf der Fernbedienung.

Doch auch diese Dienste konnten die Kunden bislang nicht locken. Ein weiterer Grund dafür ist die bislang übliche Übertragung von Fernsehen via Kabel. Mieter von Wohnungen sind häufig über ihren Mietvertrag an den Kabelnetzanbieter gebunden und können ihren Fernsehvertrag nicht individuell kündigen. Für sie bedeutet das, sie müssten doppelt bezahlen, wenn sie das Fernsehangebot der Deutschen Telekom nutzen wollten.
[von Sandra Louven / Handelsblatt]

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Lau 25. Sep 2009

Entertain mit WLAN bringts nicht - da hast Du tatsächlich Aussetzer. Leg ein Kabel und...

DerHexer 14. Jul 2009

Das Problem ist nicht das hier irgendwer verarmt ist, sondern doch vielmehr das man bei...

thomas_ 10. Jul 2009

hmm, wie hat es dich denn auf golem.de verschlagen? mfg thomas

psycho 10. Jul 2009

Standt im Artikel. Schon gelesen?



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