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Digitalkamera-Branche gerät in die Krise

Spiegelreflexkameras werden günstiger. Der Digitalkameramarkt ist von der Krise voll erwischt worden: Innerhalb eines Jahres sanken die verkauften Stückzahlen um 26,2 Prozent. Das geht aus einer Untersuchung der Camera & Imaging Products Association (CIPA) hervor.
/ Andreas Donath
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Im Hinblick auf den Wert der verkauften Kameras war der Einbruch mit 32,3 Prozent weltweit sogar noch heftiger. Spiegelreflexkameras verkaufen sich zwar auch schlechter als vor einem Jahr, aber der Stückzahleneinbruch lag bei nur 3 Prozent.

Die Durchschnittspreise für Spiegelreflexkameras sanken innerhalb eines Jahres um 15 Prozent. Das ist gut für die Kunden, aber für Hersteller, die nicht im gleichen Maße ihre Kosten senken konnten, schlägt der Preisrückgang auf die Gewinne. Bei Spiegelreflexkameras sind jedoch die Zubehörverkäufe unter anderem wegen der Objektive wesentlich höher. Zahlen für den Zubehörbereich veröffentlichte die CIPA leider nicht. Bei Objektiven setzten einige Hersteller 2009 starke Preiserhöhungen durch.

Nordamerika ist nach wie vor der größte Kameramarkt, aber nur noch für Kompakte. Was Spiegelreflexkameras angeht, ist Europa der weitaus größere Markt geworden.

Die CIPA hat die Zahlen nur für ihre Mitgliedsunternehmen ermittelt. Zu den Mitgliedern gehören aber praktisch alle relevanten Hersteller wie Canon, Casio, Fujifilm, Hoya (Pentax), Mamiya, Nikon, Olympus, Panasonic, Ricoh, Sanyo, Sigma und Sony.


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