Samsung baut 1,8-Zoll-Festplatte mit nativem USB-Controller
Samsung produziert jetzt kleine 1,8-Zoll-Festplatten mit integriertem USB-Controller. Angeschlossen wird die neue Spinpoint N3U über eine native USB-Schnittstelle. Die PATA- oder SATA-Schnittstelle findet sich auf der Platine der Festplatte nicht. Auch ein Controller dafür existiert nicht. Die Festplatte kommuniziert also ohne Übersetzung mit dem USB-Host.
In dem Gehäuse der Spinpoint N3U stecken zwei 125-GByte-Platter, zusammen also 250 GByte. Außerdem besitzt die Festplatte 8 MByte Cache. Die Scheiben schaffen 3.600 U/min. Das ist vergleichsweise langsam und sorgt nicht nur für niedrige Datentransferraten, sondern verzögert auch die Zugriffe. Genaue Daten bleibt Samsung allerdings auch hier schuldig. Die schnellsten 1,8-Zoll-Festplatten schaffen 5.400 U/min. Üblich sind auch 4.200 U/min. Toshiba erreicht mit der MK2529GSG schon länger 5.400 U/min bei einer Kapazität von 250 GByte.
1,8-Zoll-Festplatten finden sich unter anderem in Subnotebooks und in einigen MP3-Playern. Auch externe Festplatten nutzen vereinzelt das Format und haben damit den Vorteil, sich an die USB-Spezifikation zu halten. Sie funktionieren dann auch an älteren Rechnern oder etwa an Routern mit USB-Schnittstelle. Externe 2,5-Zoll-Festplatten haben vor allem beim Anlaufen einen zu hohen Energiebedarf.
Die ersten Lieferungen der neuen Festplatte sollen ab Mitte Juli bei OEMs ankommen. Im regulären Handel wird die Festplatte also zunächst nicht zu haben sein. Der Preis für das 250-GByte-Modell soll bei knapp 200 US-Dollar liegen.
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