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Corsair nimmt "Dominator GT" mit Elpida-Chips vom Markt

Speichermodule können ausfallen und werden nicht mehr verkauft

Der Speicherhersteller Corsair ruft von Händlern derzeit fünf Modelle der Serie "Dominator GT" zurück. Die besonders schnellen DDR3-Speicher, die auch bei Übertaktern beliebt sind, können vorzeitig ausfallen. Ob es auch einen Rückruf für deutsche Endkunden gibt, steht noch nicht fest.

Artikel veröffentlicht am ,

In den vergangenen Wochen häuften sich in Foren Meldungen, nach denen ausgerechnet die schnellsten Speicher von Corsair den Geist aufgegeben haben sollen. Einem Bericht von TweakTown zufolge, der aber keine konkreten Quellen nennt, sollen schon vor einer Woche die Rücklaufzahlen von den auf diesen Riegeln verbauten Elpida-Chips auf rund 50 Prozent angestiegen sein.

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Die DDR3-Module der Serie "Dominator GT" erreichen effektive Geschwindigkeiten von 2.000 MHz und dabei dennoch eine dafür geringe CAS-Latenz (CL) von sieben Takten. Dafür sind, im Gegensatz zu anderen Modulen, nur 1,65 Volt Spannung nötig. Dies ist laut Intels Spezifikation der Maximalwert für den integrierten Speichercontroller des Core i7, auch wenn die meisten Prozessoren mit höheren Spannungen stabil laufen. Die Dominator GT werden mit roten Finnen am Kühlkörper ausgeliefert, diese Finnen gibt es aber auch als Zubehör von Corsair einzeln zu kaufen.

Im Forum von Corsair hat nun ein Mitarbeiter des Unternehmens bestätigt, dass die teuren Speicher in der Tat überdurchschnittlich häufig ausfallen. Er nannte als Grund Probleme mit den "Hyper"-Chips von Elpida. Unter diesem Produktnamen bewirbt Elpida jedoch keinen seiner DDR3-Chips, so dass nicht klar ist, um welche Bausteine es sich genau handelt. Von den Problemen könnten also auch andere Hersteller von High-End-Modulen betroffen sein.

Corsair nennt jedoch die Modellnummern seiner eigenen Speichermodule, welche die fraglichen Chips enthalten können. Diese lauten: TW3X4G1600C6GTF, TR3X6G1866C7GTF, TR3X6G2000C8GTF, TR3X3G2000C7GTF und TR3X6G2000C7GTF.

Laut dem Foreneintrag werden diese Module derzeit von den Händlern zurückgerufen. Corsair Deutschland bezeichnete gegenüber Golem.de das Posting als authentisch. Ob es jedoch eine weitergehende Rückrufaktion geben wird, steht noch nicht fest. Das Unternehmen verweist auf seine in den USA ausgesprochene "lebenslange Garantie", die auch für deutsche Kunden gelten soll. Treten mit einem Corsair-Produkt Probleme auf, so kann es der Käufer auch nach Jahren noch umtauschen.

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Bluebeard 12. Jul 2009

Normalerweise sollte es nicht nötig sein,den Speicher erst mal Stunden oder gar Tage lang...

XMS1-User 09. Jul 2009

Keine Ahnung... ich hab auch teueren XMS-Speicher. 10 % sind schon drin, allerdings sind...


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