id Software: Zenimax sammelt 105 Mio. Dollar für Übernahme
Illustrer Aufsichtsrat mit vielen Promis stimmt neuem Investorengeld zu
Wie viel ist id Software wert? Laut neuen Informationen von Zenimax Media, das Ende Juni 2009 die Übernahme der Doom- und Quake-Macher bekanntgegeben hat, mindestens 105 Millionen US-Dollar. Es könnte aber auch deutlich mehr sein.
Am 24. Juni 2009 hat Zenimax Media völlig überraschend bekanntgegeben, die bis dahin unabhängige Shooter-Schmiede id Software zu kaufen. Jetzt hat Zenimax - zu dem Unternehmen gehört schon länger das auf Rollenspiele wie Fallout 3 spezialisierte Bethesda Softworks - in einer Pflichtmitteilung an die amerikanische Börsenaufsicht SEC ein paar Details zu dem Deal enthüllt. So hat Zenimax Media von sieben namentlich nicht genannten Investoren insgesamt 105 Millionen US-Dollar erhalten, die für den Kauf von id investiert werden.
Der tatsächliche Kaufpreis könnte aber noch deutlich höher liegen: Wie die US-Webseite Gamasutra herausgefunden hat, hat Zenimax bereits 2007 von Investoren rund 300 Millionen US-Dollar gesichert, die sowohl für neue Projekte als auch für Übernahmen ausgegeben werden konnten.
Interessant ist die Liste der beteiligten Personen, die in der Zenimax-Mitteilung an die SEC aufgeführt sind. Neben Hollywood-Produzent Jerry Bruckheimer stehen dort auch die Namen des früheren Baseballstars Cal Ripken Jr. sowie der von Leslie Moonves, Chef des Medien- und TV-Konzerns CBS und sein Kollege Harry Sloan vom Filmstudio MGM - alle sind Mitglieder des Aufsichtsrats von Zenimax und dürften zu den Anteilseignern des Unternehmens gehören. Auch die deutsche ProSiebenSat.1 Media AG hält an Zenimax einen Anteil von rund 9 Prozent.
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