Das iPhone wird zum GPS-Logger

Kontinuierliche Geodatenaufzeichung für Fotos

Apples iPhones 3G und 3GS sind mit einem GPS-Modul zur Standortbestimmung ausgestattet, doch bisher lassen sich die Ortsinformationen nicht aus dem iPhone exportieren. Mit der Applikation GPSRecorder ändert sich das.

Artikel veröffentlicht am ,

Der GPSRecorder macht das iPhone zum GPS-Logger: Das Programm zeichnet kontinuierlich den Aufenthaltspunkt des Benutzers auf. Daraus entsteht ein Logbuch - komplett mit Uhrzeit und Aufenthaltsort. Damit kann zum Beispiel eine Wanderung dokumentiert und der Pfad in der neuen Version des Programms auch direkt auf Google Maps angezeigt werden.

Stellenmarkt
  1. Inhouse Consultant (m/w/d) DMS/CRM
    Allianz Real Estate GmbH, Stuttgart
  2. Referent Kosten- und Leistungsrechnung (m/w/d)
    Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), Peine
Detailsuche

Fotografen können auf diesen Pfaden mit geeigneten Programmen den ursprünglichen Aufnahmeort ihrer Bilder ermitteln. Dazu muss die Kamerauhr exakt eingestellt werden. Später werden die Aufnahmezeiten und die GPS-Uhrzeit synchronisiert. So lassen sich die Metadaten der Bilder mit GPS-Informationen ergänzen.

Das iPhone kann so als Fahrtenbuch eingesetzt werden - allerdings nicht für das Finanzamt, sondern nur für private Zwecke. Dabei werden die Zahl der Wegpunkte, die zurückgelegte Strecke und die Durchschnittsgeschwindigkeit angezeigt. Besitzer des iPhone 3GS können außerdem den eingebauten Kompass während der Trackaufzeichnung einblenden.

Blickrichtung wird noch nicht erfasst

Da beim Fotografieren der Aufnahmestandpunkt nicht gleich dem Motivstandort ist, wäre es sinnvoll, künftig die Kompassinformationen zu nutzen, um die Blickrichtung mitzuspeichern. Doch so weit ist der GPSRecorder noch nicht. Mit dieser Information würde dokumentiert, in welche Richtung sich der Fotograf drehte, um die Aufnahme zu machen. Das beherrschen zum Beispiel die Solmeta Geotagger N1 und Pro.

Golem Karrierewelt
  1. Deep-Dive Kubernetes – Production Grade Deployments: virtueller Ein-Tages-Workshop
    08.11.2022, Virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v12: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.-18.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der GPSRecorder kann die Daten sowohl im GPX- als auch in Googles KML-Format exportieren. Wer möchte, kann seine Tracks zu Webdiensten wie Everytrail und Trailmapping schicken. Die Dienste zeichnen die Routen auf Karten und stellen sie im Browser dar.

Außerdem exportiert GSPRecorder die Daten zum Mac-GPS-Programm HoudahGPS oder per E-Mail. In der E-Mail sind die GPX- und Google-Earth-Daten enthalten, die vom Empfänger weiterverarbeitet werden können - zum Beispiel in einer Geotagging-Anwendung.

Der Betrieb des Programms dürfte den Akku des iPhones schnell auszehren, da das Gerät nicht abgeschaltet werden darf, während die Routenaufzeichnung läuft. Das Programm reduziert die Helligkeit des Displays, um Strom zu sparen. Ein Pause-Knopf unterbricht die Aufzeichnung falls notwendig und setzt sie nach erneuter Bestätigung wieder fort.

Der GPSRecorder ist über Apples App Store erhältlich und kostet 2,39 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Katrin K. 07. Aug 2009

Hallo, ich selber wandere sehr viel. Zur Aufzeichnung nutze ich den Wintec WBT-201...

tutnichtszursache 13. Jul 2009

Zumindest haben sie es auch anständig umgesetzt! Wenn ich ünberlege was für eine...

samy 10. Jul 2009

Ach klar wir sind alle Neidhammel. Wir wollen alle auch das Macbook das keine...

samy 10. Jul 2009

was das einfon nicht hat das brauch man nicht ;-)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Centaur CHA im Test
Der letzte x86-Prozessor seiner Art

Weil Centaur von Intel übernommen wurde, ist der CHA-Chip nie erschienen. Ein achtkerniger Prototyp gewährt dennoch spannende Einblicke.
Ein Test von Marc Sauter

Centaur CHA im Test: Der letzte x86-Prozessor seiner Art
Artikel
  1. Asahi Linux: Linux-GPU-Treiber für Apple M1 erstmals verfügbar
    Asahi Linux
    Linux-GPU-Treiber für Apple M1 erstmals verfügbar

    Der Linux-Kernel-Treiber für die GPU aus Apples M1 nutzt Rust und das Team ist kurz davor, einen kompletten Desktop starten zu können.

  2. Creative Commons, Pixabay, Unsplash: Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos
    Creative Commons, Pixabay, Unsplash
    Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos

    Pixabay, Unsplash, CC ermöglichen eine gebührenfreie Nutzung kreativer Werke. Vorsicht ist dennoch geboten: vor Abmahnmaschen, falschen Quellenangaben, unklarer Rechtslage.
    Eine Analyse von Florian Zandt

  3. AMD Ryzen 7000 startet heute in den Verkauf
     
    AMD Ryzen 7000 startet heute in den Verkauf

    Nach langer Zeit gibt es endlich wieder neue Hardware. Heute starten mit den Ryzen 7000 die neuen Prozessoren von AMD in den Verkauf.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • CyberWeek: PC-Tower, Cooling & Co. • Günstig wie nie: Asus RX 6700 XT 539€, FIFA 23 PS5 59,99€, Acer 31,5" 4K 144 Hz 899€, MSI RTX 3090 1.159€ • AMD Ryzen 7 5800X 287,99€ • Xbox Wireless Controller 49,99€ • MindStar (Gigabyte RTX 3060 Ti 522€) [Werbung]
    •  /