Test: Medion E1312 - zwischen Netbook und Subnotebook (Upd)

Handhabung

Dezente Status-LEDs mit Icons
Dezente Status-LEDs mit Icons
Clever gelöst ist die Batterie an Statusleuchten, die am Rand der linken Handballenauflage liegt. Statt kleiner Beschriftungen wie beim E1210 ist jede LED nun ein eigenes kleines Icon, was die Funktion der Leuchte leichter erkennen lässt. Beim Tippen, wo die oft unter dem Display angebrachten Status-LEDs anderer Geräte stören, verdeckt sie beim Medion zudem der Handballen. Um zu erkennen, ob beispielsweise die Feststelltaste unbeabsichtigt betätigt wurde, muss der Anwender nur die Hand kurz heben.

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Weniger ergonomisch ist das eigentlich matte Display, auf dem zusätzlich aber noch eine spiegelnde Kunststoffscheibe sitzt. Das schützt zwar den Bildschirm, bringt aber Reflexionen mit sich, die viele Anwender besonders im Freien nicht schätzen. Dennoch spiegelt das E1312 nicht so stark wie viele andere Geräte.

Die bei 10-Zoll-Netbooks noch eher unüblichen 1.366 x 768 Pixel Auflösung und damit 70 Prozent mehr Bildschirminhalt sind nicht nur beim Surfen, sondern auch beim Bildbearbeiten sehr angenehm. Die Taskleiste sollte man an den Rand des 16:9-Displays ziehen, um die Höhe bei Webseiten besser nutzen zu können. Medion hat zwar auf große Icons verzichtet, aber die Schriftart etwas vergrößert, was bei manchen Dialogfeldern - wie schon dem installierten ATI-Treiber - zu Problemen führen kann.

Der Lüfter rauscht unter Vollast vernehmlich, erzeugt aber kein unangenehmes Pfeifen. Er schaltet sich auch bei geringerer Last nie ganz aus, sondern wird kontinuierlich geregelt. Beim Surfen und bei Installationsarbeiten ist er zwar vernehmbar, aber nicht störend.

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Oben links vor der Tastatur sitzt die Taste für den "Eco-Modus", der aber die CPU auch nicht heruntertaktet. Immerhin kann man nach Wahl WLAN, Ethernet, Webcam und Bluetooth mit einem Knopfdruck abschalten. Das spart etwas Strom und ist bequemer als die Komponenten einzeln stillzulegen, etwa über den Gerätemanager. Daneben sitzt die Taste für den "Flugmodus", die wie bei Smartphones die Funkmodule abschaltet.

Da der Kühlkörper auf der linken Seite unter der Tastatur sitzt, wird das Gerät dort und an der Unterseite am wärmsten. Zwischen den Tasten "F" und "G" erreicht es nach einer halben Stunde Volllast 33 Grad Celsius, am Luftauslass 45 Grad. Beide Werte gehen in Ordnung, eine sich stark erwärmende Handauflage stört deutlich mehr. An dieser Stelle wird das E1312 nur handwarm.

Ports links, vorne USB und HDMI
Ports links, vorne USB und HDMI
Ungeschickt ist die Positionierung der Anschlüsse, besonders für Rechtshänder. Zwar befindet sich die Strombuchse hinten links, wo sie bei Benutzung am Schreibtisch nicht stört. Vorne links sind aber HDMI und ein USB-Port angebracht, so dass die Kabel für Maus und digitalen Monitor leicht von der linken Hand belastet werden.

Die Maus rechts anzustecken ist auch keine Alternative, dort sitzen zwei Ports in der Mitte des Gehäuses - hier stören die Stecker noch mehr. Schon mit Maus und USB-Stick hat der Anwender also die Wahl, mit welchem Gerät er bei Unachtsamkeit die Buchsen des Mini-Notebooks demoliert.

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tig0neg 21. Mär 2010

Hi! Und welche DSDT-Tabelle hast du dir für Linux gebaut? Ich schaffe es leider nicht...

martin0reg 11. Nov 2009

Kann man das display abmontieren oder nicht? Woher weiß der tester, dass die scheibe vor...

KarlderMittlere 22. Aug 2009

Stimmt! ab 27.8.09 Siehe www.aldi.de oder www.meinmedionakoyaminie1312.blogspot.com

Beta1974 13. Aug 2009

Unter Windows kann man mit dem kostenlosen Tool RMclock auf dem E1312 die PowerNow...

nie (Golem.de) 14. Jul 2009

Das sagen weder Medion noch MSI - aber einen Hinweis gibt es: https://scr3.golem.de/?d...



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